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derselbe erfolgte, schenkte ihm die Großfürstin die Herrschaft War , .tenberg, und nach demselben verlieh sie ihm ein Gnadengeid »«» i °15,000 Rubeln, so daß er jährlich 70,000 Rubel Einkünfte hatte, -In demselben Jahre erhob ihn auch der Churfürst von Sachsen alt ?Reichsvicarius in den deutschen Reichsgrafenstand, er erhielt ahn .wegen seines dazwischen fallenden Unglücks die Urkunde erst 17L INach Erhaltung seines Abschieds wollte er nämlich nach Königsberg, ,ward aber, als Elisabeth den Thron bestieg, auf der Reise arm -Irrt, erst zum Tode verurtheilt, aber mit Verlust seiner Güter l>r- !Lnadigt, und nach Pelim in Sibirien gebracht, wo er bis iM /sehr dürftig mit einem täglichen Gehalt von drei Rubeln zubrachte, . §bis ihn Peterlll. zurückberief. Als er am sgstcn März 1762 in Po - -tersburg eintraf, schickte ihm der Kaiser seinen Degen, setzte ih» ^wieder in den Besitz seiner vorigen Würden, und gab ihm am zisie» ,,März Audienz, bei welcher er ihm den Andreasorden umhing. En-thärtn« II, ernannte ihn 1762 zum Generaldirector vom baltische», - ,revalischen und narvischen Hafen und einigen Canälen und Wasser- ' ,fällen. Endlich starb er am lüten October 1767 in der Residenz, , ,da eben der Hof in Moskau war, im 84sten Lebensjahre. Man hat > jvon ihm: LbauoUo poor ckonner uns illeo c!e sa fvrrns Uu goo- ,vernsmont äs I'Tropiro ck« ibusei«. Lopvnlrag. »77s. Z. A—». , ,
Muüoz (Juan Baptist«), ein berühmter spanischer Gelehrter, i ,geboren 1745 zu Muscros bei 'Valencia, studirte zu Madrid «»> I ,wurde schon in einem Alter von zwanzig Jahren Professor der W> jlssophie zu Valencia. Er war es, der die aristotelisch-scholastische ^Philosophie stürzte, und eine gesunde Logik, eine gründliche Will ^
- und eine sichere Methode, in die Wissenschaften einzudringen, »» > .
' ihre Stelle setzte. Als er zweiundzwanzig Jähre alt war, schrick . §er die Vorreden zu der Rhetorik des P. Luis de Granada, und z« !der Logik von Vernei, in denen er eine umfassende Gelehrsamkeit i«rtwickelte. In der Folge ernannte ihn die Regierung zum Erb ^inographen von Indien. Diesem Amte stand er mit Auszeichnn»- j -vor, bis der Minister Galvez ihm den Auftrag gab, die Gcschuhn ,von Amerika zu schreiben. Um die Materialien dafür zu sammeln, 'untersuchte er die Archive von Simancas, Sevilla, Cadir, Lissad»»u. s. w., deren reiche Schätze noch völlig unbekannt, und seinen Vor-gängern unzugänglich geblieben waren. Die Ausbeute dieser Nach-forschungen waren izo Bände von Documenten, Originalbriese»««Kolumbus, Pizarro, Limenes u. s. w. Auf dieser Basts begann t-'
.sein herrliches Gebäude. Aber der Tod unterbrach 17YY seine "beit, von der nur der erste Band erschienen ist (klistoma clsl ou«e°wunäo, lNsckr. 179z, deutsch von Sprengel); von dem zw<>h"hat er zwei Bücher ganz, und das dritte fast ganz beendigt h»»erlassen. ...... 1
Münster-Meinhövel (Ernst Friedrich Hebbert), ReichSW ^zu Münster, Freiherr von Grothaus, Herr zu Lodenburg, H«» ^u. s. w.; geboren den isten März 1766 im Hanndverschen, sta""' ^aus einem alten reichsgräflichen Geschlechte, welches sich vormals»mehrere Linien theilte, und dessen allgemeiner Stammvater, -pmwann l., der Erbauer der Erbburg Meinhövel, und HeM"«'rer der Sachsen war. Dieser wurde im Jahr 781Carl dem Großen »ei Harstatt erschlagen. Seine Schwesterwar mit König Harald I. in Norwegen vermahlt. Es blühtUsrr eine Linie, deren Starymvarer Edgar-, edier Herr zu »««« j