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Negativ
Neger
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ist die Verfasserin folgender Werke: i- Des Inffumation« xre'ripiro», I'ci>; 2. stlsmniro »>II I'ötak>ii»Le>»e!ir . lla» ieospHc-s! z. lieüoxions »ur I» llivnrco 179Z' Sie behauptet, denGrundsätzen der protestantischen Religion entgegen, die Un'auflös-lkchkeit der Eben. Man findet im Ganzen in dieser Schrift mehrGefühl als Räsonnement und oft eine schwülstige, überladne Schreib?art; VI«!, NA«- exer.iii» e!e» » ÜIIUS rik» Us Vlsü. ldivcher, 1798»8 Bände, nach ihrem Tode herausgegeben. Im Allgemeinen findetman in alle» iyren Werken viele wahre und feine Bemerkungen,schöne Darstellungen, verständige und gut ausgedrückte Rathschläge,Dagegen sind aber fauch eben so bedeutende Münzet nicht zu ver-kennen,
Negativ heißt so viel als verneinend (aus dem Lateini-schen von d-xars, Rein sagen). So sagt Man z. B. im gemeinenLeben, etwas negativ beantworten und »gl. — In einem höben,und philosophischen Sprachgebrauch bedeutet negativ dasjenige, was,ohne selbst irgend etwas zu bestimmen, bloß etwas andres Bestimm-tes (oder Positives) ausschließt. So sind z. B. Mensch, schwarz,klug etwas B stimmtes, es find positive Begriffe; die Negation, Be-griffe davon sind N cht-Mensch, Ruhr-schwarz, Richt-klug. In-dem ich einen dieftr negativen Begriff« setze, gebe ich schlechterdingsU'cktc Bestimmtes ; ein Nicht Mensch kann ein Tisch, ein Buch, eistHms u. s. w. >eyn; ich schließe bloß den positiven Begriff Menschaus. ES ergibt sich h eraus, daß eine solche negative Vorstellungohne etwas entgegenstellen!es Positives (oder Bestimmtes) nicht ge-dacht werden k»nn. — Negative Urtheile sind in der Logik (der Wis-senschaft von den Regeln »es Lenkeßß) solche,.in denen ausgejggtwird, daß das Maiinich'altige oder Materielle (der Stoff) des llr-the ls sich nicht im Bewußtseyn vereinige,n lasse. So ist z. B.»Cajus ist nicht Pes'e" e n negatives II theil. Cajus uns weise"ist das Mannichfailigc oder die Materie des Urtheils. ..Ist nicht"enthält die Form und zeigt an, d«ß die beiden Vorstellungen Caiu.sund weise nicht zusammcnzedachl werden sollen.
Neger. So nennt man eine Menschenrace in Afrika, die sichdurch mittlere Statür, plattgedrückte Nase, schwarzes krausesHaar, platten Hicnschadel un» schwarze Farbe bemerkbrr macht,und hauptsächlich auf der Nordwestküste von Afrika, in Rigrit.en,Oder- und Unter Guinea, Monomotapa, Äthiopien, Sofala, Mono,Emugi und Zanguebar gefunden wird. Diese Menschenrace ist vor-züglich dadurch merkwürdig geworden, daß, als die ursprünglichenBewohner A nerika's und besonders Westindiens durch harte Behand-lung der Europäer so sehr vermindert worden waren, man auf denGedanken gerieth, Reger an der Küste von Guinea auszukaufen undnach jenen Gegend,», wo man ihrer zu den Pflanzungen und an»'der» Arbeit-n bedurfte, Hinzuführen. Indem wir, was diesenseit 20a JaMen getriebnen Handel betrifft, auf den Artikel Scla-venhandel verwesten, bemerken wir in Hinsicht der Reger selbst"och Folgendes. Man hat in neuern Zeiten lehr über die ursprüng-lichen Lnlanen und die Bildungsfählhkeir de' Neger gestritten. Die-jenigen, welche, wie Bteine»o, verschuldn« Menfchenracen oeyaupten,suchen sowohl aus der phyüschen Dcganisarron, als aus den Äuße-rung«» der Re,er zu «'weisen, daß sie >re »en vvllkommnen C«i-turziisrand werben ecre chen können, den anme günstiger organisr teRarwnen, als z. B. die keltischen Völkerschaften, erreicht haven. Und
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