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«obern in Kyz>k.us, den ersten Tempel errichtete. Dabei RhcrmuuS,einem Flecken in Attica, »reicher nur 16 Stadien von Marathonentfernt, lag, die. Bildsäule, stand, welche .Phihias aus demselbenparrschen Marmor, welchen dje Perser unter DathS und Artapher-neS, um damit ein Siegeszeichen aufzurichten, mttssebracht hatte»,»er Göttin Nemesis als Denkmahl des bestraften Nb«rmuli>S derBarbaren errichtet hatte, so bekam diese Göttin auch den Beina-men Rhaiynusia. -Ob sich auf verschiedne Localnerehrringcn dieserLrt. dje Erwähnung und Abbildung mehrerer Göttinnen unter dem.Namen Nemesis bezieht, ist. noch ungewiß. — Eine eigne Elastevon.Mythen bilden diejenige» Sagen, welche die .Nemesis oft alsdie Geliebte des Jupiter aufführen, der sie in Gestalt.eines Schwansverfolgte und von dem sie ein Ei gebar. Ob und wie diese Sa-gen mit d?r pbigen, Jdcenrerhe, die bei dem Begriffe der Nemesiszum Grunde liegen, zusammenhängen, gehört zu den vielen nochnicht aufgeklärten Punkten der alten Mythologie.
Nep pdors, ein Dorf im churhessischen Antheile der GrafschaftSchauinkurg in Westphalen, welches wegen seines Bades und kal-ten Schweselwassers berühmt -ist. Die Quelle des Bades entspringtan der Landstraße, welche von Hannover in die Grafschaft Lippeund das Fürstenlhum Minden führt und die umliegende Gegend istvon der. Natur besonders begünstigt. Schon der Arzt Georg Agrr»eo!l> erwähnt, in einer Sch'ist vom Jahr 1546 dieser Bäder alssehr alt, Die jetzigen Gebäude und Anlagen wurden erst in denJahre» rphy und iryo zu einiger Vollkommenheit gebracht. Anschönen Spaziergängeu fehlt es nicht. Der Bruunenarzt hält sichvom Mai bis ziim September, hier auf. Ungeachtet das Wasser kaltaus der-Quelle kommt, gefriert es doch im Winter.nie. Es riechtwie faule Eier und schmeckt. durchdringend, schweflicht, balsamisch,gelind bitterlich, etwas salzig,.r.Die Farbe desselben ist in der obernQuelle nach Beschaffenheit der Witterung bald hell und klar, ba>onnichicht,. bläulich, grünlich uno schwärzlich, hingegen in dem un-tersten sogenannten Lrinkbrunnen meistentbeils klar. Seinen Nutzenzeigt es "in Brustbeschwerden, verschiednen Hautausschlägen, aus-bleibendem Monalsfluß, in Hämorrhoidalbeschwerden, Cacherie,Bleichsucht, Gicht, Lähmung, Slerfigkeit der Gelenke und bei feh-lerhafter Verdauung. Es zertheilt cen Schleim in Magen und Ge-därmen, ist überaus reizend und blutreinigend, lös't die sauern gal-lichten, in Magen und Gedärmen stockenden Säfte auf, dämpft diewidernatürliche Säure in dem Magen, gebt z» den feinern Theilendes Körpers über, löst den zähen, stockenden, die Gefäße ver-stopfenden Schleim aus, und führt ihn durch die Drüsen des Schlun-des, der Luftröhre, der Nase, des Afters, der Urin-, Mutter- undHautgefäße ab. Es ist sehr wirksam in Hypochondrie und Hyste-rie, bei geschwächtem Appetit, Sodbrennen, Magenkrampf, schmerz-hafter Spannung des Unterleibes von Blähungen, Magenhusten,Hartleibrgkcit, Schlermhämorrhöiden , weißem ' Fluß , Schwindel,Kopfweh, Ohrensausen, Herzklopfen, schleimrchter Engbrüstigkeit,gewisse» Arten von Bluthusten, schleimrchter Lungensucht, bei Krank-heiten von Verstopfung der Drüsen, der Eingeweide und des Un-terleibes, der Leber und der Milz, in oft wiederkehrenden katarrha»llschen und rheumatischen Zufällen, bei Kopf-, Zahn - und Glieder-nd, Schnupfen, flechtenarligen Ausschläger! und Räudigkert derHaut, in Lrukopylcgmgtie und anfangender Wassersucht, in Wurm«