6Z4 Nenner Nepomuk
krankhe'ten, Podagra, Krämpftn, Epilepsie, HZmorrhoibalzufil-len, Berstopfuna und'Unregelmäßigkeit der monatlichen Reinigung,hartnäckigen Hautkrankheiten, Drüsenverstopfungen, B-llstbeschwer-den, eingewurzelten Katarrhen, veralteten venerischen Zufällen,bösartigem weißen Fluß und bergt. mehr.
St i n ner ist diejenige Zahl in einem Buche, welche das Ganz!nennt oder anzeigt, von welchem ein oder mehrere Theile genom-men weiden tollen, während der Zähler anzeigt, wie viele Theilevon diesem Ganzen genommen werden sollen. Der Nenner einetBruchs wird unter den Zähler geschrieben und durch einen Strichdavon getrennt. -So ist z. B. in dem Bruch ^ tcl die Zahl 10 derNenner, indem sie das Ganze nennt oder bezeichnet, von welchemetwas genommen werden soll. Die Zahl y ist oer Zähler, indem ßeanze-gr, daß y Theile von jener Große (iri) genommen werden ^sollen.
Neologie (aus dem Griechischen), bezeichnet ursprünglich eineSprach Neuerung. In jeder geschlossenen Sprache, in jtöer Sitera-tnr, die eine classische Epoche auszuweisen hat, sind die Kritikeräußerst streng gegen den Gebrauch neuer Redensarten, Ausdrücke«no Wendungen. Schon die Rhetoriker des Alterthums suchtenGrundsätze darüber aufzustellen, in wie fern die glückliche Kühnreckdes Genies sich Sprachncueiungen erlaube» könne. Unter den neuernSprachen ist man in keiner lo strenge gegen Reologien, als in derfranzösischen, selbst dann, wenn sie, wie zuweilen die der Fr.uivon Stasi, einen gewissen Anstrich von Genialität haben. Die Un-empfindlichkeit gegen Reologien findet sich in den beiden entgegen-gesetzten Endpunkten der Bildung einer Sprache, einmal in der er-sten Periode, wo sie noch mit sich selbst kämpft und sich zu- bildenund zu nriren strebt, und dann in der letzten Periove des gänzli-chen Verfalls des Geschmacks. Da man in keiner der neuern Spra-chen gitichgülligct gegen Reologien rst als in der deutschen^ wo stesogar gewöhnlich ein G.genstand der Bewunderung sind, so entstehtdie Frage, ob dieser Umstand ein Zeiche» sey, daß die deuc-cheSprache i» der ersten oder in der letzlen Periode ihrer Bildung be-griffen sey. — In einer davon abgeleiteten Bedeutung bezeichnetman mit oem Worte Neologie Neuerungen überhaupt, jedoch ge- !wohnlich mit « nec gehässigen Nebenbeceutung, von gesährlich, ver-Lecblich, verächtlich. Deser Nebenbegriff oeS Worte neu findetsich schon in den alten Sprachen bei nuvus und und rührt da-her, daß die alten Staaten in ihrer blühenden Periode vauprüich-lich auf Erhaltung des Alten, der alten Sitten, Gebräuche, Ver-fassung und Staatsmarimen beruhten, welche durch jede Neuerunggefährdet werden. Noch o eser M-rime handeln noch jetzt mehrc-cStaaten Asiens, welche aus dieser Ursache >ede Verbindung mitFremden sorgfältig vermeiden. — In der Mitte des vorigen Jahr-hunderts brandmarkten die Orthodoxen die Meinungen der Hetero-boren oft mit dem Wort Neologie.
Nepomuk. Johann von Nepomuk (Johan.-xs Nepomucenus),einer der berühmtesten Heiligen und Schutzpatron des Kdn-greibsBöhmen. Er wurde im Jahr iZso zu Nepomuk, einer klemmStadt in Böhmen, geboren, studirte zu Prag, und wurde daselbstPrediger in der Altstadt und Eanonicus. Aus christl-chec Demuthund Bescheidenheit wollte er kein Bischoftynm annehmen, und würbern der-Folge Dechant' an der Eollegiattirche Aller- Heiligen, kbuig-