Noten
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berichtigen es. — 'Die Notarien in dem Arronbissement eines Ge-richtshofes erster Instanz machen ein Corps aus, welches ein Kolle-gium (cii.'imdro c!e» H>ok«ir-!-) erwählt, das aus l bis y Mitglie-dern (in Paris aus iy) besteht unc e»ne» Präsidenten, «inen Syn-dikus, einen Benchtöerstatter, einen Secretär und einen Einnehmerbat. Dieses Kollegium besorgt nickt nur die innere Polizei, sondernschlichtet auch in der Güte alle Streitigkeiten dritter Personen mitden Notarien über deren Lnitsverrichtungen und Gebühren,
Noten. In der Musik versteht man unter Noten die Zeichender Töne. Man bediente sich als solcher schon im höchsten Alrer-thum gewöhnlich gewisser Buchstaben des Alphabets, Die Hebräersollen sich, nach der Behauptung Einiger, wie noch jetzt die Reurric-chcn, der Accente als Tonzeichen bedient haben. Wenn ewige Män-ner im Alterthum, als z. LZ. Pythagoras oder Teipander, als Er-finder der Roten genannt werden, so ist dieses vielleicht nur ausdem in der Geschichte der slsen Künste so gewöhnlichen Irrthum ae-schehen, daß man denjenigen, der eine Erfindung zuerst aus einemLande in das andre verpflanzte, oder der sie verbesserte, oder dersie aus der Verborgenheit des Geheimnisses, wor'n sich die Künsteanfangs in geschlossenen Familien fortpflanzten, aus Licht zog, fürden ersten Erfinder derselben ansah. Da die Griechen für die Töneder Vocalmusik andre Zeichen wählten als für die Töne der Instru-mentalmusik und da, sie noch nicht auf die Idee gekommen waren, sichder Octave zu bedienen, um vermittelst der vorgesetzten Schlüsseleine Menge von den verschiedenartigsten Tönen auf eine analogeWeise zu bezeichnen; so steht man leicht ein, daß sie einer unendlichenMenge von Noten bedurften. Und in der That belief sich die An-zahl derselben auf Y90 , wovon die eine Hälfte für die Vocal- dieandre für die Instrumentalmusik bestimmt war. Man wird fragen,wie es möglich war, mit der geringen Anzahl der Buchstaben desAlphabets zur Bezeichnung einer solchen Menge von Tönen auszu-reichen. Allein man '^wirkte dieses dadurch, daß man den Buchsta-ben eine verschiedne Stellung und Form gab, sie bald liegend, baldstehend, baid verkehrt u, s. w. vorstellte. So diente allem das Hdurch ver'chiedne Lage und Gestaltung dazu, sieben verschiedne Tönez» bezeichnen. Auch nahm man die Accente zu Hülfe, indem mansie theils allein als Noten gebrauchte, theils durch Hinzufügung der-selben zu den Buchstaben neue Noten bildete. War ein Lied dazubestimmt, in Begleitung von Instrumentalmusik gesungen zu werdenso standen zuerst die Noten der Vokalmusik, unter dielen dieNoten der Instrumentalmusik und dann erst der Text selbst. Dadie Sylben der griechischen Sprache größtentheils auf einer fest be-stimmten natürlichen Quantität (Geltung in Hmsicht der Seit) be-ruhen, so hatten die griechischen Roten nicht nöthig, immer dieDauer des Tons zu bezeichnen, welcher durch die Kürze oder Langeder Sylbe von selbst gegeben war, und sie konnten sich daher nur inder Regel auf Bezeichnung-der Höhe, Liese und Natur des Tonseinschränken. Bei den Sylben, welche »iicrprr«». (wng und kurz)waren, und deren Gebrauch rn dem jedesmaligen Falle der mit bei,Ge etzen des Metrums und der Rhntcmik weniger bekannte Musikerhätte mißverstehen können, bediente man sich gewöhnlich des umden langen, und des .>, um den kurzen Gebrauch der Sylbe zu be-zeichnen. Die funnebn Haupitöne deß griechgchen Tonspstems (diesich von unserm großen T bis zum eingesrrichnen » erstreckten) wur-