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drigsten Hausarbeiten für das Kloster verrichten, sich außer gewisse» L
dazu festgesetzten Stunden des Sprechens enthalten, dem Novizen- z>
Meister, einem Ordensgeistlichen, unter dessen besondrer Aufsicht sie d!
stehen, von den unbedeutendsten Handlungen Rechenschaft geben und tn
sich bei dem geringsten Versehn harten Strafen unterwerfen. Nicht d>
alle Orden und Klöster sind sich in Rücksicht der Strenge in der I
Behandlung ihren Novizen gleich, und in Fällen, wo entweder die F
Besorgniß, sie könnten dadurch von der Ablegung des Ordensgelüb- di
des abgeschreckt werden, oder gewisse Familienrücksichten eintreten, N
hat man ihnen das Klosterlebe» schmackhafter zu machen gewußt. L. ca
Rubien, ein großes Land in Afrika zwischen dem -pzsten und ai
Lüsten Grad östlicher Länge und dem irrten und 2chsten Grad nördlicher ki
Breite, wird gegen Osten von dem arabischen Meerbusen und der Küste le
Aber, gegen Norden von Ägypten, gegen Westen von Darfur, gegen zr
Süden von Abyssinien begränzt, und enthält gegen 9000 Quadrat- B
Meilen. Es wird vom Nil durchströmt, der hier den Lakaze aus- w
nimmt. Im Norden des Landes befinden sich ungeheure Sandwü- Ü>
sten, in welchen räuberische Nomaden den Caravanen auflauern. jeNur der Theil des Landes, welcher zunächst an Ägypten gränzt, mit scl
der Küste Habesih oder Neu-Arabien ist den Türken unterworfen. ro
Im Innern des Landes befinden sich eigne Reiche, unter denen ge
D ongola und Sen naajr die beträchtlichsten sind. In Do rigol» su
oder Dungala ist die Hauptstadt gleiches Namens. Sie liegt am sch
Nil und soll über io,ooo Familie? enthalten. Das Reich Scnnaar T
wird von einem Negerstamm beherrscht, und hat sich die benachbar- sch
ten arabischen Horden tributpflichtig gemacht. Der König von Sen- K
naar soll eine stehende Armee von i2,aoc> Mann unterhalten. Di« ! firHauptstadt des Landes, welche ebenfalls Sennaar heißt, unterhält i Deinen sehr lebhaften Handelsverkehr, vorzüglich mit Arabien. DieLn- ! fazahl ihrer Einwohner wird zu ic>c>,ocx> angegeben. — Im allge- § brmeinen ist das Clima vonRubien unerträglich heiß und bloß in den öst-lichen Gebirgen etwas gemäßigt. Das Land enthält einen Überfluß mvon Produkten, unter denen Elephanten, Cameele, Pferde, Zibethkat- Rzen, Sclaven, Papageyen, Giraffen, Löwen, Tiger, Strauße, Hyä- grnen, Panther, Flußpferde, Erocodille, Sennesblätter, Eben - und vcSandelholz, Bambusrohr, Gummi, Getraide, Tabak, Zucker, Reiß, NFlachs, Wein, Melonen und Gold (aus Bergwerken und Flüssen) urdie vorzüglichsten sind. te
Nukahiwa, die ansehnlichste unter den Washingtons-Insel» w
im großen Südmeer, welche von dem nordamerikanischcn Schiffsca- > depitain Jngraham am Bord des Kauffahrteischiffs Hope auf der di
Fahrt von den Marquesas-Iaselnss) nach den Küsten von Nordwest- zu
«merika im Jahr 1791 entdeckt und nach dem berühmten Präsiden- > «tten Washington benannt wurden,, welchen Namen sie auch behalten > dehaben, ungeachtet der französische Schifffahrer Marchand, welcher »>
einige Wochen später hieher kam und sich für den ersten Entdeckerhielt, sie Revolutious-Inseln, und der englische SchiffScapitaia ^ vc
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Dies« Inseln, von welchen die Washington-Inseln eigentlich ei» Theil al
sind, wurden grüßtenkhetlS im I. 1595 von dem spanischen Eeefahr" te
Alvaro Medaua de Neyra entdeckt, der sie zu Ehren des damaligen ll
Wicekönigs von Peru, des Don Earcia Hartado de Mendosa, der die Un- bi
ternehmung veranstaltet hatte, las Marques«» — »der auch Mando- P
zu«-Inseln nannte. T