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bot, ihn früher zu vernichten, und noch bei Sän Georgio, derBorstadt Mantua's, ihn erreichte und schlug, konnte die Stadt ihmnicht verschließen, in die ev am Losten September einzog. Währendnun Mantua won neuem belagert Word, beschäftigte sich Nopo- .leon, dessen Armee großen Verlust erlitten, mit der Sicherung Ita-liens. Ein großer Theil desselben war schon repuslik. nisirl. reichtfand er einen Vorwand, den Waffenstillstand mir dem Herzog vonMolen«, der sich seine Unterthanen abgeneigt gemacht, zu brechen,be etzte das band, und vereinigte es mit der neugeschaffnen cispa-danischen RepU'lik am 8ten Lctober. Nun gab er den neuenRepubliken die französische Verfassung, und suchte den Freiheits-schwindel, so weit seine Gewalt reichte, zu verbreiten. Jetzt wen-dete er auch seme Augen auf sein unruhiges Vaterland zurück, undtrug dazu der, daß Corsica am Lysten October den Engländerndurch die französischen und corssschcn Republikaner wieder entnffenward. Am yten October hatte sich auch Genua unter harten Be-dingungen, die Napoleon vorschrieb, in den Schutz der Republikbegeben; am löten Neapel den Frieden erlangt,»und am,gten No-vember ging denselben auch der Herzog von Parma, durch Mode-na's Beispiel geschickt, m t größern Aufopferungen ein. AVer aufsneue eilen die Österreicher herbei, Mantua zu entsetzen. In zweistarken Armeecorps dringen sie gegen Bassano und Roveredovor, und Napoleon, mit Mantua beschäftigt, von Frankre-ch auswenig unterstützt, sieht mit seiner viel geringern Macht sich vonneuem bedroht. Auch jetzt rettet ihn ein kühner Streich. Ehe diefeindlichen Aämeen sich vereinigen können, geht er in der Nachtvom i4ten auf den igtcn November über die Etsch, ungeschrecktdurch die ersten Unfälle, und nöthigt die Österreicher unter Als::zyzu der großen dreitägigen Schlacht bei Arcole vom isste» bis i/tcnNovember, in der allein sein und seiner Generale kecker Muth, dasVertrauen, das sie ihren Soldaten einzuflößen wissen, die Verzweif-lung, mit der er sich selbst jeder Gefahr aussetzt, seinen Untergangabwendet, und ihm einen furchtbar blutigen, aber großen Sieg ge-winnt. Aivinzy ging an die Brcnta zurück. Indeß hatte Da-vids» ich zwar die Franzosen bei Rivoli geschl'gen, ward abervon Napoleon bis nach Tyrol zurückgetrieben. In den ersten Ta-gen des Jahrs 1797 brache» die Öste reicher aufs neue gegen Ita-lien auf. Am izten Januar stand Tlvnizy bei Rivoli, und drohte,die ihn, entgegenstehende französische Division einzuschließen. D«eilte Napoleon selbst herbei. Alvinzy ward am i4ten bei Rivoligeschlagen, am izten aus der Stellung bei Corona zurückgedrängt,und a»ss neue nach Tvrol getrieben. Eine österreichische Colonnsunter Provera hatte indeß versucht, nach Mantua vorzudringen;Wurmser that, nm sich mit >hr zu vereinigen, einen mörderischenAusfall aus der Feste; aber Napoleon schlug den Angriff zurück,ereilte Provera und nöthigte ihn, am röten Januar sich mil mebrals 5000 Mann ibm zu ergeben. Während nun die französischenGenerale in Tyrol eindrangen, Trident wieder besetzten, und Ita-lien von dieser Seite sicherten, nöthigte Napoleon am 2teN Februardie Österreicher, nach tapfrer Vertheidigung Mantua zu überge-ben, wodurch der Sieg in Italien entschieden war. An demselbenLage rückte er, nachdem «Misten Februar der Waffenstillstand mitdem Papste, der sich gegen Frankreich gerüstet haben sollte, aufge-kündigt worden, in das päpstliche Gebiet ei», schlug am Seniy des