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Zenhter Band. To bis Z.]
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Lsn

daher auch ein Ton oft so viel als das Intervall eines ganzenTons heißt) besteht, und mcn in denselben nie in kleinern, alshalben Tönen, auch rie Hurch zwei halbe Töne hintereinander fort-schreitet. Da nun dir Alten die Halbböne (Semitonra) cls. üi»,Ls > xia in ihi? Systie.c noch nicht aufgenommen hatten, und dieTonleiter, oder die fortschreitende Reihe der acht Töne der Octave(welche man vom Grundton an aufwärts durch Zahlen bezeichnetund benennt, z> B. Secunde, Terz rc.) etwa folgende war:

indem die siebente Stufe einen doppelten Ton (klein und groß L)hatte, woraus späterh-n aus Irrthum II geworden ist, so erhiel-ten sie dadurch 2 Hauptartcn oder wioäo; des Klanggeschlechts,nämlich die harte und die weiche (in einem andern Sinne redenwir von einer harten oder weichen Tonart., Siehe weiter unken.)Wird nämlich an der Doppelsaits^L de» höhere Ton (jetzt st) ge-nommen, so heißt der Gesang hart (canttis clnrns), wird der tie-fere genommen, so entsteht der weich- Gesang (castm, mollis).Da man nun jeden der 7 Töne der Octave zum Grund ton (rc>-nic-,) — auch dieser wird oft der Ton schlechthin genannt, wennman sagt ein Stück gehe aus dem oder jenem Ton — nehmen kann,und hierbei die halben Töne des diatonischen Systems immer eineverschiedene Lage erhalten, so entstehen daraus 7 verschiedene Ton-arten. Die alten Kirchensänger, welche in ihrer Melodie-die Grän-zen einer Octave nicht überschreiten durften, erhielten dadurch,daß sie bald von dem Grundton zur Quinte und Octave, baldvon der Quinte des Grundtons (Dominante) zur Octave und Duo-decime aufstiegen, eine Verdoppelung ihrer Tonarten, nämlich dieauthentische und plagalische. Hätte »un jeder Ton ihr§sSystems seine reine Quinte und Quarte gehabt, so würden inallen 14 Tonarten, nämlich 7 authentische und 7 plagalische gewe-sen seyn, weil aber dem II die Quinte, dem k die Quarte fehlte,so konnte jener nur plagalijH, dieser nur authentisch seyn, daherüberhaupt nur 12, nämlich 6 authentische und 6 plagalische Ton-arten der alten Kirchenmusik, davon jede einest eigenthümlichenCharakter hatte. Jede dieser'sogenannten Tonarten der Alten,oder sogenannten Lirchemöne, hatte ihren eigene» griechischen Na-men, und sie sind in folgender Übersicht enthalten: ,

l Auth. äklkAlilveä dorische

/ Plag. hypodorische

§ Auth. . 6 F A 3 1 i 0 ä 6- phrygische

/ Plag. keäekgake hypophryz-'sch- ^

s Auth. kZakeäek irische ß

j P!ag. e ä 6 5 A a k o hypolydische

H Auth. AltlieclekAL mhlolydische'

? Plaz. H e k A « Ii c cl hypomylolydische