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geistlichen Rhetorik, Erlangen 1816, 8., S. 52 folg. genanntund verglichen worden. Im theologisch- dogmatischenSinne aber ist Topik eine Theorie der Grundsätze, welche derTheolog bei der Wahl und Behandlung der biblischen Beweisstel-len zu beobachten hat. Denn, um die reine biblische Glau-bens- und Sittenlehre aufzustellen, in welche nichts fremdartigeshineingetragen wird, muß der Theolog nothwendig bei jeder ein-zelnen Lehre, die für eine biblische erklärt wird, vor allen Din-gen über die Frage mit sich einig werden: ob es auch in der ThatStellen der heiligen Srbrift gebe, in welchen diese Lehre aus-drücklich vorgetragen wird, oder aus welchen sie leicht und natür-lich durch eine Schlußfolge abgeleitet werden kann und muß? Daes nun hier nicht sowohl auf die Menge der Stellen ankommt,die man für eine Lehre anführt, als auf die Richtigkeit ihresTextes, ihre Deutlichkeit, ihren Zusammenhang mit der Lehr«,welche als eine biblische dargethan werden soll, ihre beweisendeKraft; so bedarf der Theolog auch bestimmter Grundsätze, nachwelchen er entscheidet, ob ein» Stelle für einen solchen Zweck an-gewendet werden könne oder nicht, und einer zweckmäßigen Me-thode in der Darlegung der Art und Weise, wie aus der ange-führten Stelle (wo dies nicht schon von selbst einleuchtet) der zubeweisende Lehrsatz folgt. 8.
Lopisch, örtlich, von dem griechischen Worte --«E (topos)der Ort, daher toxische Mittel, in der Medicin, örtliche Mittel,solche, welche auf einen leidenden Theil des Körpers selbst ange-wandt werden, und daher den allgemeinen Mitteln entgegengesetztwerden, welche auf den ganzen Körper, oder doch auf einen be-trächtlichen Theil desselben, auf eine Reihe von Organen, oderauf ein im ganzen Körper verbreitetes System in ihrer Wirkung sichbeziehen. Die toxischen Mittel sollen nur auf die Stelle wirken, wofie angebracht werden, dahin gehören z. B. Bähungen und Auf-schläge, Einreibungen, Ätzmittel, Blasen ziehende Mitteln, s. w.
Töplitz, ein berühmter Badeort im leitmeritzer Kreise desKönigreichs Böhmen, in einer lachenden, fruchtbaren Ebene zwi-schen dem hohen Erzgebirge und dem böhmischen Mittelgebirge.Es verdankt seine Entstehung den warmen Quellen, die RitterKolostug, wie es heißt, 762 hier entdeckte. Er ließ hier einSchloß bauen, und nannte es Tepla ulicze (Warmort). Ge.genwärtig sind hier 304 Häuser, und gegen 2300 Einwohner.Die Stadt ist nicht regelmäßig gebaut, die Häuser aber sind mitfreundlichen hellen Farben übertüncht, was einen angenehmen Ein-druck macht. Die Stadt gehört dem Fürsten Clary, der hier eingeschmackvolles Schloß mit einem herrlichen Gaccen besitzt, welcherstets zum Gebrauch geöffnet ist. An dem Schlosse ist das Schau-spielhaus, das vom Professor Theil in Dresden erbaut ward.An Kirchen verdienen die Schloß - und Dcchantkirche bemerkt zuwerden. Das Merkwürdigste der Stadt sind ihre Bäder. Dasgroße Männerbad, die zwei Weiberbäder in der Stadt, und dasWeiberbad in der Vorstadt wurden im I. 15Z0 errichtet. Späterkamen eine Menge andere hinzu, z. B. das warme, mittlere undkühle Bad u. s. w>, so daß endlich zweiundzwanzig Bäder ent-standen. Sieben derselben haben ihre besondern Quellen; dasgroße Männerbad und das gemeine Weibctbad in der Stadt, dasFraueiibad in der Vorstadt, das tiefe Bad und die Fürstenbäder.«oiw. L«x. gt« Aast. L 3
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