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Traum 67

Vernunft, den IdeenschLpfungen und in dem Selbstbewußtseyn.Diese Geistesthäugkeit ist in dem irdischen Leben an das Physische,»nd zwar an bestimmte Organe des Körpers mehr oder wenigergebunden, indem die Seele selbst auf das innigste mit dem Kör-per mittelst jener Organe vereinigt ist. Diese Bsrmittelungsor-gane nennen wir das gesamrnte Nervensystem, Die Seele wirktin ihnen und durch sie aus den Körper, ss wie dieser durch sieauf,die Seele und deren Zustand Einfluß hat. Das Nervensystemselbst bildet verschiedene Regionen oder Systeme in dem Körper;eins für die Bildung und Erhaltung des Körpers (das reproduk-tive Nervensystem oder das Gangliensystem), dessen Centralpunctsin dem Unterleibe befindlich sind; ein für die Derhaltniße des Kör-pers mit der' Außenwelt (das Ccrcbralsyst-m, nebst dem Verte-bralsystem), dessen Mittelpunkt das Gehirn ist; '»blich ein ivideSysteme verbindendes, zwischen beiden sich ausbreitendes System,das sympathische Nervensystem, welches seiner Idee nach keinenCentralpunkt hat, sondern beiden Systemen angehört, (Lergl. wei-ter den Artikel Nervensystem). Die abwechselnd vorherrschendeThätigkeit von einem der beiden Hauptsysteme ist die Ursache derbeiden verschiedenen sich einander entgegengesetzten Zustände desanimalischen Lebens, des Wachens und des Schlafes ; das vermit-telnde oder leitende System bedingt die Möglichkeit der Erschei-nung des Lraumzustandes. Im Wachen herrscht die Thätigkeitdes Cerebral- unc> VerkebralsystemS vor, im Schlafe hingegen diedes Gangliensystems. Im Wachsn sind daher diejenigen Kräfteder Seele, welche an die Organe des^ Cerrbralsystems, namentlichan das Gehirn gebunden sind, vorzüglich, in Thätigkeit. Dahingehören die Aufnahme der Ginneseindrücke, die freie Willkühr inden Bewegungen, das Selbstbewußtseyn, das sich in der Beziehung... —° -»-""»«tänd». von denen diese Etnwir»

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Zweckmäßigkeit der sich darauf beziehenden ,. .

nenhett darstellt. endlich auch die Wcllrahr m der Er.nnerung,die wir Gedächtniß nennen. Obgleich aber rn dem Wachen derfreie Wille der Seele vorherrscht, so bleiben doch dre ^-erwogenund die Thätigkeit derselben innerhalb der. Gränzen beschenkt,welche ihnen die Organisation der Theile, an welche sie gebundensind bestimmt, so daß diele Thätigkeit selbst m ihrer Ausur-ungvon'dem Zustande, in welchem sich diese Organe besmden, abhän-gig find. Die Wahrnehmung b-r Aayemv.ft, z. blewt aufdie Sinnesorgans und deren Fähigkeit beickrankt, das Gedächtnißhängt von dem gesunden oder kranken Zustande des ihm angewie-senen Hirnorgans ab. Im Schlafe, dessen Nothwendigkeit durchlanganhalt-nd- Thätigkeit d-S Eerebralsystems herbeigeführt, wird(vergl. den Art. Schlaf), versinkt das Cerebralsystem (wenigstensseiner eigenthümlichen Funktion nach) m Ruhe, die an die Hirn-organe gebundenen Vermögen der Seele, Aufnahme der Smnes-eindrücke, Besonnenheit, Willkühr in den Bewegungen und Ge-dächtniß, sind ganz, oder doch größtenthetts rn ihrer ^.hatigkeitgehemmt. So gut wir aber zugeben müssen, daß gswiye Vermö-gen und Thätigkeiten der Seele an die Funktion bestimmter Hirn-organe gebunden sind, so steht auch nichts der Annahme entgegen,welche durch Thatsachen bestLtrgt ist, daß^andere B-rmogen der