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Zenhter Band. To bis Z.]
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7s Traum

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Seele selbst auch die Entstehung des Traumzustandes ausgehen kann. >Theils schon durch eine vor dem Schlafe noch im Wachen Staktgefundene erhöhte Thätigkeit derselben, wodurch die Hirnörganeharmonisch in stärkere Erregung versetzt wurden, welche auch ingering em Grade sich im Schlafs noch fortsetzen wird; — oderdurch Ausnahme gewisser Einwirkungen, welche ihr Interesse durchLiebe oder Haß besonders erregte; theils auch durch ihre Thä-tigkeit im Schlafe selbst, vorausgcfaßten festen Vorsatz (z. B.zu einer bestimmten Zeit aufzuwachen), im Schlafe vorkommende -lebyae'te' Erregung gewisser Ideen, Affekte u. s. w., welche durchihre Einwirkung auf das Bewußtseyn der Seele das Organ des-selben zugleich in dem Grade afsiciren, daß der Lraumzustand ent-stehen kann. — Träume sind die Bilder und Begebenheiten .selbst, welche' uns der Traumzustand im Schlafe vorführt, deren 'wir uns nach dem Erwachen noch erinnern. Sie sind demnach dieFolge der im Schlafe fortgehenden Thätigkeit der Seele, und dercharakteristischen Eigentbümlichkeir dieser Thätigkeit selbst. Die-ses Eigeürhüm.-chs der Seelenthätigkeit im Schlafe müssen wir zu-vörderst noch etwas auseinander setzen. Das Selbstbewußtseyn derSeele wendet sich von der Außenwelt, von den Sinncseindrücken«b und ganz nach innen zu auf ihre innere Thätigkeit und aufdie von ihrem Körper ihr zukommenden Wahrnehmungen mittelstdes sogenannter, GemeingefühlS. Das Gemeingefühl, welches vondem gekämmten, über de.n ganzen Organismus verbreiteten, repro-duktiven Nervensystem ausgeht, ist eben deshalb im wachendenZustande nur ein dunkles Gefühl von dem Wohl- «der Übelbcsiv-dcn des Körpers, wird aber im Schlafe erhöht; und gibt der Seele 'deswegen, und weil sie bei der Abwendung von den Sinnesem- ..Wirkungen sich mehr nachi dem Innern zuwendet, deutlichere Wahr- inchmungen und Gefühle von der Beschaffenheit und dem Zustandeidres Körpers. Hierzu.kommt, daß daS in der Seele ursprüng-lich liegende Vermögen der. Bildersprache in dem erhöhten Zustandedes G uiglicnsystemL, welcher durch den Schlaf herbei geführt wird,freier wir», und den reichlichen Stoff in den mannichfalligsten undlebendigsten Bildern verarbeitet. Der Stoff zu den Träumen liegttheils schon in der Seele selbst, theils isti'rd er ihr auf verschie-denen Wegen zugeführt. Schon die Sinne selbst, obgleich durchdie Bande des Schlafes größtentheils gefesselt, geben doch, zumalbei nicht ganz festem Schlafe, noch einigen Stoff durch leise Ein-wirkungen, welchen die Seele als dunkle Gefühle aufnimmt und zuentsprechenden Bildern verarbeitet. Noch häufigern Stoff zu denTraumbildern erhält die Seele durch das erhöhte Gemeingefühl,dessen Einwirkungen sie sich unter Bildern vorstellt. Die Wahr-nehmung von dem Normalzustände des Körpers im Allgemeinenstellt sie sich z. B. unter angenehmen Bildern vor, untcr fröhli-chen Begebenheiten, unter Bildern,- die eine besondere Leichtigkeit« und Gewandtheit des Körpers anzeigen, z. B. unter der Fertig-keit, nach Willkühr sich hoch in die Lüfte zu erheben. Die Wahr-nehmung von einem krankhaften Zustande ihres Körpers drückt siedurch unangenehme und traurige Bilder aus, vorzüglich durch sol-ch-, die eine Schwere und Unbehülflichkeit des Körpers ausdrücken,z. B ^as Vernnken in tiefe endlose Gruben u. s. w. Auch nachdem verschiedenen Charalter der Krankheiten bilden sich heftige undwilde, oder mehr schwermüthige und sanfte Träume, aus. Selbst