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Triglas
LriAer
neu sich vorzüglich die Juckersiedrreien und Rosoli - Fabriken aus;«ine der .letzter-, verfertigt jährlich gegen 2000 Eimer dieses 8i-«gieurs. Sonst gibt es hier noch eine Fayence-Fabrik, eine Schwe-selfabrik und türkische Wollfärbereien. In den Salinen bei Cervolaeine Stunde von Lriest, werden jährlich zwischen 20 und 8o,ooc>Wetzen Seesalz erzeugt. In der Gegend der Stadt wachsen ver-schiedene leichte Dessertweine. Einen angenehmen A.nblick gewäh-ren die Hügel, welche die Stadt umgeben, und die alle mit schö-nen Landhäusern und-Garten, in denen sich der Lurus der Tciesti-ner zeigt, bedeckt sind. Vor ungefähr 70 Jahren waren diese Hü-gel noch öde, uackle Steine. Mit großen Kosten wurde aus JstrienErde auf Schiffen herbeigeführt,' und so die Gegend nach und nachzum Paradiese umgeschaffen. — Stach dem wiener Frieden (iMy)wurde Lriest mit seinem Gebiet zu Jllynen geschlagen; seit 1814ist es wieder unter seinem vorigen Beherrscher gekommen.
LriglaS auch Lrikläff (nordische Myihol.), ein« Gottheitder Wenden, deren Lempel auf dem Harlingsberge stand, undwelche mir drei Gesichtern und einer Mondsichel dargestellt wurde.Ihr war ein schwarzes Roß gewidmet, dessen Wartung einem Prie-ster übertragen war. Wenn ein Krieg angefangen werden sollte,so steckte der Priester dieses Gottes y Spieße, eine Elle von einan-der, in die Erde, fährte dann jedes Roß dreimal darüber hin,und wenn keiyes dabei mit dem Fuße anstieß, so prophezeite erdaraus einen glücklichen Ausgang für den Krieg.
Triglyphen, s. Säulen. "
» Trigonometrie ist derjenige Theil der Mathematik; wel-cher lehrt, wie zu drei gegebenen Stücken, sowohl eines geradli-nigen als auch eines sphärischen Dreiecks, die übrigen drei gesun-de» werden.
Triller (ital. trilla) in der Musik, ist das schnelle, abwech-selnde Anschlagen zweier nebeneinander liegenden Töne. Der Trillerist eine VerzierungSmanier, welche eine biegsame und gewandteKehle und eine fleißige Übung erfobert; er ist um so vollkommner,je reiner die angegebenen Töne an sich, und in ihrem Verhält-nisse zu einander sind, und je schneller und gleichförmiger die Ab-wechselung dieser Töne ist, so daß er, unbeschadet dieser Verhält-nisse, wie eine einzige Bebung erscheinen muß; und man keinender beiden abwechselnden Töne vor dem andern vorhören, und durchein Übergewicht der Dauer von dem andern getrennt wahrnehmenmuß. Den obersten Ton nennt man den H ü lfS to n, er fängt denTriller an, und muß um einen ganzen Ton (eine diatonische Stufe) vondem andern verschiede» seyn, den untersten den Hauptt 0 r>, aus wel-chen auch der Triller geschrieben wird, und auf welchen er schließt,
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z. B. —- Man unterscheidet folgende Arten: 1. den einfa-
chen oder simplen Triller, ohne Vor- und Nachschlag, angezeigtdurch das Zeichen -» oder ---. Er wird gewöhnlich gebraucht,' wennder Zeitwcrth der Note keinen Nachschlag zuläßt; 2. den zusam-mengesetzten Triller, welcher einen Bor- und Nachschlag bat,der gewöhnlich durch ein angehängtes Häkchen bezeichnet wird.«hierzu gehört Z., der Triller «vn unten, d» i. der einen