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96 Trimkarier Triolett

wurde sie von den Engländern, unter dem bekannten Walter Ra-leigh, erobert, aber im Frieden wieder an Spanien zurückgegeben.Lift I. -676. wurde sie von den Franzosen eingenommen , geplün-dert und verhört. In dem am Ende des Jahres i7c>6 zwischenEngland und Spanien ausgebrochencn, für die Seemacht deö letz-tern so verderblichen, Kriege wurde, nachdem am löten Februar17Y7 eine spanische Escadre in dem Meerbusen von Paria von denEngländern vernichtet worden war, die Insel um folgenden Augevon'den Engländern unter dem General Abercrvmbie und AdmiralHarvey angegriffen.' Sie ergab sich am igten durch Capitulation,mit einer Besatzung von ungefähr 6no Mann, vielem Geschütz,Kriegs- und. andern Borräthen und 2 Millionen Piaster an b,aaremGelde. Alles dieses siel in die Hände der Engländer, die nunalles anwendeten)'AM die Cultur der Achsel, auf welcher damalsnoch einige hunderttausend Acr>s band unangebaut waren, zu ver-mehren. Sie brachten Sklaven dahin, und betrieben den Anbauund Handel mit solcher Thätigkeit, daß in einem Zeiträume vonzwei Jahren die Menge der Producie um d«L Fünffache vermehrt,und der Werth der Grundstücke in eben dem Maße erhöht wurde.Im Frieden zu Amiens (den 27. März 1M2) überließ Spaniendie Insel an England in völliges Eigenthum und Souveränität.Die Zahl der Einwohner wird auf zz,oaa Seelen angegeben. Dievorzüglichsten Örter sind Puerto dc> Eepanna («panischer Hafen,auch spanische Stadt, Spanish TowN) und St. Joseph. Zur Zeitder Spanier bestand das erstere aus 78 schlechten Häusern, und inder zweiten Stadt waren nur 83 Familien.

Lrinitarier, s. Orden, geistliche.

Lrinität, s. Dreieiüigkeit.

) Trio, i. ein Jnstrumentalstück von drei obligaten Stimmen,oder auch zwei HauptstimMen und einem begleitenden Baß,- z. B.Flöte, Violine, Violoncello. Man Nennt es dann auch eine So-nrta a tre, dreistimmige Sonate, und es gehört in der Regel zurGattung der Sonate (s. d. Art. i. Es ist aber nicht immernothwendig dreistimmig (s. d. Art.), wie z. B. wenn dasClavier oder Fortepiano ein mitwirkendes Instrument ist, welcheshei der Benennung Trio gewöhnlich nur als eine Parthi? gerech-net wird, da es doch wenigstens zwei Stimmen spielt. Doch sollteder dreistimmige Saß immer herrschend seyn. Das Trio nähertsich in seinem Jdecüumfanae dem Quartett. Sonst gab es soge-nannte Klrchenrrw's, die im strengen und gebundenen Kirchenstplgesetzt waren, Und förmliche Fugen enthielten. Sie wurden ge-wöhnlich auf-zwei Violinen und einem Baßinstrument ausgeführt.Die Kammertrio's hatten sonst ihre eigenen Gesetze, gewöhn-lich wurde ein melodischer Satz zum Thema genommen, in denStimme» aber mir größerer Einheit abwechselnd ausführt. Z. beihiner Menuet bedeutet das Trio den mit der eigentlichen «der er-sten Wenuet abwechselnden'und ihr entsprechenden Satz, welchen mandaher auch sonst Menuett» alternativ» oder die zweite MeNuetgenannt hat; er wird gewöhnlich in der verwandten Mollionartge-schrieben (s. Menuer), und wurde sonst dreistimmig gesetzt, da-her der Name Plrio (dreistimmige Menuet).

Triolett', ein Ringelgedicht vorw acht Zeilen, wobei nqch derdritten Zeile die erste, und'nach der sechsten die beiden ersten Zei-len wiederholt werde». Diese Dichtungsart ist von den Franzosen,