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Zenhter Band. To bis Z.]
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Trocyäus

Trochäus, eine prosodische Wortform, die aus einer langenund kurzen Sylbe besteht, also ein umgekehrter Jambus ist, und,der Ableitung nach vom griechischen Worte lrociieo, den laufen-den bedeutet, weßhalb er vermuthlich auch Chorius oder Cho-reus, der tanzende, und von einigen Deutschen der Wälzergenannt worden ist. Unter den Artik. Rhythmus «end Spoir-den s ergab sich schon, daß das Metrum als Proportionsmaß desRhythmus ursprünglich in Bild und Gegenbild, Arsis und Thesis,gutem und schlechtem Tacttheil sich ausspreche, daß jedes dieser Mo-mente in neue untergeordnete, und als» Momente der zweiten Ord-nung zerlegbar sey, welche wiederum dieselbe Bestimmung annth'rmen; daß nach dem Wechsel der Momente verschiedener OrdailN-gen gerades und ungerades Metrum entstand, inwiefern näm,ltchder Hauptmoment in 2 oder Z zerfalle. Werden nun beide Haupt-momente zerlegt, so entsteht nothwendig ein doppelter Fuß, einTrochäus ( —») Tribrachys (»-,«) oder Daktylus ( —oe-), unddarum werden diese auch nach Dipodicn, oder Doppelfüßen gemes-sen; so wie hingegen, wenn ein Hauptmoment unaufgelöst bleibt,andere entstehen, welche nach Monopodien gemessen werden. Dereinzelne Trochäus nun, —zeigt sich sogleich unbestritten alsdreiseitiger Fuß, indem die Länge zwei Kürzen gilt, mithin alsdem ungeraden, drei achtel-, sechs achtel- oder neun achtel Takt an-gehLrig. Wird diese seine Länge in zwei Kürzen aufgelöst und dieerste bekommt, um seinen Character nicht zu verwischen, den Re-krut, so entsteht welcher Fuß Tribrachys heißt. Wird die-

ser Accent bis zur Länge gedehnt (das Intensive zum Extensiven),so entsteht —der Daktylus und zwar der flüchtige. Eben s»kann auch im troch. Doppelfuß Auflösung und Zusammenztehunz

Statt finden in einem Momente und mithin

wechseln

mit

«» (metrisch, aber freilich unbestimmt bezeichnet:— t-—mit ---) also mit dem Fuß, der Baccheus heißt. Ver-

wandelt sich nun ferner der zweite in einen Daktylus, so entsteht

-vu, der sinkende Joniker. Wird in dem Joniker der zweite

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Trochae ein Tribrachys, so entsteht —G» O « « , welcherFuß Päon heißt. Wird der zweite Lrochäe der Dipodie zusam-

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mengezogen, so entsteht — u—- « » O» der Kretikus, oder Am-phimacer, und wird der erste Fuß Daktylus, so entsteht—llv—, der Choriamb. Demnach erscheint die trochäische Dipo-die in sieben verschiedenen Formen, welche hier natürlich nicht inihren einzelne» Vorkommnissen durchgenommen werden können,so wenig als die daraus entstandene iambische, die eigentlichnur eine trochäische Dipodie mit Auftakt vl—»— -- ist, als»

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» I « » « » I » ; wo beiläufig das zeigt, an welcher

Stelle die lange Sylbe mit der kurzen vertauscht werden kann.Hiemit nun hat der erste deutsche Metriker Apel die so lang ver-kannte wichtige, im Wesen des Metrum und der Sprache begrün-dete dreizeitige Länge zu Tage gefördert, welche durch die Mangel-