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Zenhter Band. To bis Z.]
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Troglodyten Troja rvz

Hafte metrische Bezeichnung abhanden gekommen war, und die Theo-rie erst wieder zur sehenden gemacht hat.

Troglodyten nannte man Menschen oder ganze Völker-schaften, die in Holen wohnten. In verschiedenen Ländern des al-ten Asiens, besonder« in Äthiopien, auch in Ägypten, sollen Lro-glodyten gewesen seyn, aber die Nachrichten, welche die altenSchriftsteller über sie hinterlassen haben, sind sehr schwankend. —In der ältern Kirchengeschichte werden gewisse Ketzer so genannt,die von allen übrigen Parteien ausgefioßen worden waren, unddaher^ihre religiösen Versammlungen in Holen halten mußten.Auch Juden, denen man Schuld gab, daß sie in verborgnen HLlenAbgötterei trieben, hat man diesen Namen beigelegt. — In derRaturgeschichte hat man dem Chimpanse, der Gattung unge-schwän'zter Affen, die dem Orang-Outang ähnelt, die BenennungTroglodytes beigelegt.

Troja. Keine Stadt des grauesten Alterthums ist wohl öf-ter genannt und durch den Gesang der Dichter verherrlicht wor-den, als Troja, obwohl Neuere sogar den Zweifel erregten, obfic jemals exisiirt habe. Der eigentliche alte Name der Stadt warJlios oder Jlium, und Troja bezeichnet auch die Gegend umdie Stadt; doch ist Troja als Name der Stadt selbst, bei den Spä-teren wenigstens, ganz gewöhnlich. Sie lag in PhrygieN, in derLandschaft Troas, auf einer Anhöhe, zwischen den Flüssen Simoisund Skamandros oder Lanthos, nicht weit von der Meeresküste,am Fuß des Berges Jda. Die Fabel erzählt, daß der Name Tro-ja oder Troas von Tros, einem Sohne des Grichthonius, Herstam-me, der sein Reich zuerst so genannt, und mit Kallirhoö, derTochter des Skamandros, vermählt, den Jlos und andere Kindererzeugt habe. Die Feindschaft mit Tantalos soll den ersten Grundzu dem spätern unglücklichen Schicksale von Troja gelegt haben.Als der Sitz eines kleinen Fürsten, des Königs Priamos, wäresie vielleicht von den Griechen kaum genannt worden, hätte nichtdie von Paris, dem trojanischen Königssohne, entführte HelenaVeranlassung zu dem zehnjährigen Kampfe des vereinigten Grie-chenlandes gegen Troja gegeben, der sich mit der Eroberung undZerstörung dieser Stadt endigte, und hätte nicht Homer o s durchseine Jrias diesen Kampf verherrlicht. Doch zeigt schon die Wahldes Gegenstandes, daß dieser Krieg durch die Volkssage früher be-reits eine allgemeinere und größere Theilnahme erregt hatte. DieStadt war übrigens von so gewaltigen und festen Mauern umge-ben, daß man ihre Erbauung den Göttern zuschrieb. Ganz genaulaßt sich die Zeit des Krieges nicht bestimmen, doch geben Neueredas Jahr H84 vor Chr. als dasjenige an, wo Troja zerstört wor-den. Früher sollte schon einmal Heraklos diese Stadt eroberthaben; doch wurde diese frühere Eroberung in Schatten gestelltdurch die spätere des unter Agamemnons, Königs von Mykenä,Anführung vereinigten griechischen Heeres, vorzüglich, weil dergenannte alte berühmte Dichter sie durch seine Gesänge der Unsterb-lichkeit überlieferte. Unter Troja's Heldcnsöhnen erscheint in derJlias Hektor, Priamus Sohn, als der edelste und tapferste. Erist Hauptansührer.und sein Tod durch Achilles Hand entscheidetüber Jliums Fall. Unter den übrigen Trojanern ist Äneas vor-züglich durch seine Auswanderung nach Italien, und als Held der»irgilischm Epos merkwürdig und berühmt geworden. Roch be-