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Zenhter Band. To bis Z.]
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I oü Tromp

wurde. Er ward (i6gy) Admiral von Holland, und auf dieNachricht, daß eine spanische Flotte von zehn Linienschiffen,. vierFregatten und mehreren kleinen Fahrzeugen von Randyk ausge-laufen sey, verfolgte er sie bei Grevelingen, und nahm und zer-störte fünf Linienschiffe und vier Fregatten. Im October des«Lmlichen Jahres griff er in den Dünen, vom Admiral Cornelitzoonde Witte begleitet, die mächtige spanische Flotte unter Oquendoan, welche von den Engländern unterstützt ward, und gewanndurch Wegnahme und Zerstörung des größten Theils der feindlichenFlotte einen glorreichen Sieg. Lquendo's eigenes Schiff würdeuntergegangen seyn, hätte nicht Tromp ihm großmüthig eine Fre-gatte zu Hülfe geschickt. Dieser Sieg machte seinen Namen inganz Europa berühmt, und der König von Frankreich erhob ihndafür in den französischen Adelstand. 1652 brachen Zwistigkeitenzwischen Holland und England aus, und Tromp und der engli-sche Admiral Blake hatten ein Gefecht vor den Dünen, wobei dieholländische Flotte einigen Bcrlust erlitt, und sich zurückziehenmußte. Bald nachher, als Blake einige Schiffe, die auf den Hä-ringsfang ausgelaufen waren, genommen hatte, erhielt TrompBefehl, ihn anzugreifen, allein ein heftiger Sturm zerstreute undvernichtete seine Flotte, gerade als das Signal zum Angriffe ge-geben war, weßhalb er nach dem Hafen zurückkehrte. Dieser Un-fall, obgleich Tromp unschuldig daran war, veranlaßte die Regie-rung, ihn zu entlastn, und de Ruyter an seine Stelle zu beru-fen. Indessen wurde ihm das Commando noch in dem nämlichenJahre wieder übertragen, und den agsten November schlug er, vonEvertzoon und de Ruyter unterstützt, die englische Flotte, welcheunter Blake in den Dünen lag, so, daß sie sich bis in die Themsemit einem Verlust von fünf Schiffen zurückziehen mußte. Trompließ bet dieser Gelegenheit in wahrem Matrosengeiste einen Be-sen an seinen Hauptmast befestigen, zum Zeichen, daß er denEanal ausfegen wollte. Am Jahresschlüsse lief er mit einer zahl-reichen von ihm geleiteten Aauffahrteiflotte in einen Hafen «in,und empfing den öffentlichen Dank der Generalstaaten. 165Z wur-den Tromp und de Ruyter, welche eine große Anzahl Handlungs-schiffe begleiteten, durch die vereinigten Flotten von Monk, Deanund Blake angegriffen; beide Theile waren sehr mächtig, aber dieEngländer am stärksten. Eine'dreitägige Seeschlacht erfolgte, inwelcher die Holländer elf Schiffe verloren, sich aber in guter Ord-nung zurückzogen, und ihre Convoy nach Hause brachten. Tromp,der an seinem Ruhme hiedurch nicht verlor, wurde zur Begleitungeiner andern Kauffahrerflotte ausgesandt, welche er, ohne einSchiff einzubüßen, bis an die Rordküste vor Schottland brachte.Darauf griff er, um sich zu rächen, im Junius die englische Flott«unter Monk, Dean und Lawfon bei Nieuport an, mußte sich«der mit beträchtlichem Verlust nach Weilingen zurückziehen. Erund de Ruyter retteten sich bei dieser Gelegenheit beide gegensei-tig aus der drohendsten Gefahr. Nachdem ihre Flotten wiedermit Schiffen und Menschen versehen waren, segelte Tromp mit85 Fahrzeugen nach der Küste von Seeland, wo er die engli-sche Flotte von y4 Schiffen wahrnahm. Ein Sturm verhinderteanfangs den Angriff, aber den 6ten August 165z, als Trompdurch de Witte bis auf 120 Schiffe verstärkt war, begann zwi-schen Scheveningen und der Maas dar Gefecht. Der erste Lag