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l or> Trompete Trope

ße» Antheil an den Eroberungen dieser Krone im Norden. Alser iüyl nach der Erneuerung des Krieges zwischen Holland undFrankreich eben im Begriff war, den Oberbefehl über die hollän-dische Flotte zu übernehmen, starb er zu Amsterdam den LystenMai, und wurde in dem prächtigen Grabmale seines Vaters be-erdigt, dessen würdiger Nachfolger er war. iöi.

Trompete (iral. okarino, rromba). Dies bekannte Blas«instrument, aus einer langen und dünnen, -dreifach zusammenge-legten metallenen (gewöhnlich messingenen) Röhre bestehend, obenmit einem Mundstücke versehen, unten in eine weitere Öffnungauslaufend, hat den Umfang von Tenor 6 bis Discant L. Esgränzt an das Waldhorn, mit dem es nicht nur diesen Umfanghat (nur daß die Trompete eine Lctave höher steht als dasHorn), sondern auch gleiche Leiter; nämlich folgender

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Dke Töne der obern Octave haben sie nämlich vollständig, in dermittlern nur den harmonischen Dreiklang, und in der Tiefe nocheine Quinte und Octave abwärts. Auch sind ein Paar Töne derLeiter nicht rein; nämlich k ist zu hoch, und Ir zu tief, daher derBlaser durch den Ansatz nachhelfen muß. Ihre Noten werden,wie bei dem Waldhorn, immer im Violinschlüssel, und aus L ge-fetzt; durch Ansetzstücke wird sodann der Ton herabgestimmt.(Siehe Altenburgs Anleitung zur Trompete und Paukerkunst.)Die Trompete scheint schon in den ältesten Zeiten (bei den Per-sern, Medern, Juden), nur in veränderter Form, dagewesen zuseyn; das griechische Instrument, welches hieß, scheint

ihn am nächsten gekommen zu seyn. Auch die alten DeutschenHatten ein ähnliches, wahrscheinlich hölzernes Instrument. Inder neuesten Zeit hat der Hoftrompeter Werdinger in Wien eineTrompete mit Klappen erfunden; auch hat man Concerte auf der-selben gehört. Doch verliert die Trompete das an Güte de-Lons, was sie dadurch an Umfang gewinnt. Wo die Trompetenzweistimmig blasen, da sigurirt die Seconäo (die zweite) in Hin-sicht des Tonumfangs und der Zunge (s. d. Ark) mehr als diepmino. In Deutschland gab es sonst gelernte und ungelernteTrompeter. Erstere hatten eine Art von Zunft, die sich Came«radschaft nannte, unter sich erxichtet, und erhielten darüber vonFerdinand H. und mehreren folgenden Kaisern, bis auf Joseph II.mehrere Privilegien. Auch hatte nach der alten deutschen Reichs-verfaffung der Churfürst von Sachsen als Erzmarschall über alleTrompeter und Pauker des heiligen römischen Reichs ein beson-dres Protectorat.

Trope (griechisch Umkehrung), diejenige Umände-

rung des gewöhnlichen Redegebrauchs, vermittelst deren an dieStelle des eigentlichen Ausdrucks, zur Beförderung der Anschau-lichkeit und Lebhaftigkeit der Darstellung, ein anderer uneigentli-cheraind bildlicher Ausdruck gesetzt wird. Die Tropen unterschei-den sich folglich von den ReLefiguren dadurch, daß st« nicht, wie