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Troubadour

wse hätte der spielende Kindersinn des Provenzalen in die Liefen !der Wiffcnfchasrm sich versenken mögen — .-pie irgend etwas, das ^mehr als spielende Anstrengung erfoöerrc, m seinen Lebenskrcijgusnehinen können? Sie wurde von selbst am Ende nichts weiter,a! r eure der bun-en, giänz,nden vierratben des fröhlichen Lebens,ein Flimmer mehr an den glänzenden Festen der Provence; konntenur Werth haben, unter den begleitenden Harmonien der Musikim Kr is der Damen abgesungen, nicht als Nationaleigentyumder erhaltende» Schrift anvertraut; und der Beifall, welchen der -Troubadour einerntete, gleicht mehr dem Preis, den des Mimenvorübereilende Darstellung gewinnt, als dem unsterblichen Ruhme,der dem wahren Dichter gewiß bleibt. Wie die lyrische Poesiefast nie über den Kreis des Subjektiven hinauskommt, so ist er-bte Person des Troubadour, mit welcher seine Lieder leben undsterben, So, ganz so zeigt uns die Geschichte den provenzalenDichter. — Die Provence hatte, unter" allen romanischen Ländern 'ihr Romanzo am frühsten ausgebildet. Die Ursachen davon — diefrühere Cultur dieser Gegenden bedingt theils durch die natürlicheBeschaffenheit, theils durch die frühere nähere Verbindung mitden Römern, und die frühzeitige freundschaftliche Brruyrung mitden schon im pten und gten Jahrhundert so hoch aebildeten Ara-bern, und der friedlich« Zustand, in dem die südlichen Provinzenlebten, während .die nördlichen die schrecklichsten Kriegsscenen se-hen musten — haben wir oben ausführlicher erwähnt. Schon imloten" Jahrhundert, am Hofe zu Arleö, gründete sich dies Ro-manzo, p ro v e n zalisch--r o m an isch genannt zum Unterschiedevon der L-prache Ä'oui., dem w allo n i s ch r v m a n i sch c n. Im ,Uten und inten Jahrhundert war es in der höchsten Blüthe, in- 'deß das Eastilianjsche, das Nordfranjösische und Italienische sichzu bilden erst anfing; halte sich nach Spanien (durch Cataionien ^nach Aragon) ,und in die-Lombardei verbreitet, und selbst deutsche tKaiser (Friedrich der Rothbart) und englische Könige,(Richard La-wenyerz) dichteten in der Mundart der Provence; und im drei-zehnten Jahrhundert hatte es bereits seinen Laus vollendet undsank mit der Provsnce selbst in den Zustand der Abhängigkeitherab, in welchem es sich »och befindet. Diese Sprache war einedcp weichsten, die es geben kann, und trug auch so das Geprägeihres Landes an sich. Sie hält offenbar das'Mittct zwischen demKtingklang des jetzigen französischen und der kraftvollen Weichheitdes Italienischen, dem letzter» noch mehr in ihren Beugungen so-wohl als in der Form der Wörter überhaupt sich anschließend,Kerne Sprache hat, um nur Einiges anzuführen, so viele Onoma-topöien, so viel Unbestimmtheit in dem Geschlecht der Wörter, die-sem an sich nicht nothwendigen und darum, wo es gilt, höchstveränderlichen Accidcns der Sprache, so ausgebildete Drminutt- i,ven, Vergrößerungen u. s. w.; alles Zeugnisse ihrer großen Weich-heit und spielenden Zartheit, bei welcher nichts vermißt wird,gls Kraft und Energie. Eine solche Sprache hätte sich die Dicht-kunst der Troubadours schaffen müssen, wenn sie nicht schon dasgemeinschaftliche Band gewesen wäre, das die Großen und Herrender Provence zu einem Ganzen vereinigte. Sie wurde mlso vonhen occitanischen Dichtern (Dichtern in der Sprache von po)»rit Begierde ergriffen, und,-wozu ohnehin die Elemente in ihrlqgey, süp den Reim, der nun doch ohne Widerrede, historisch, v