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Zenhter Band. To bis Z.]
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erregt. In diesem Grade sind einige Seelsnvermögen freier, dieThätigkeit einiger erscheint sogar erhöht, das Bewußtseyn ist nochnicht angegriffen. Die Phantasie, das Vermögen der Bildersprache,das Gefühl der eigenen Kraft, der Muth des Menschen zeigen sichverstärkt. In dem zweiten Grade ist die Einwirkung auf das Ge-hirn stärker. Die Tcmperamcntsstimmung des Gemüths wird be-deutend erböht, die Fehler des Temperaments, welche der nüchternebesonnene Mensch zu beherrschen und zu verbergen weiß, offenba-ren sich deutlich, die Thüre zu den verborgensten Geheimnissen iKeröffnet, die unüberlegten R-den strömen zu dem beredten Mundeheraus, und schon fängt der Mensch an, die Federungen des Wohl-standes und der Schicklichkeit außer Acht zu lassen. Im drittemGrad steigt dies alles noch höher, das Bewußtseyn wird noch mehvvermindert, das Gleichgewicht des Körpers geht verloren, indemein Zustand von Schwindel in dem Gehirn erzeugt wird. Boirdiesem geht es dann schnell in den vierten Grad über, in welchemdie Seele gänzlich von dem Tumult der aufgeregten physischemKräfte überwältigt wird, alles Bewußtseyn verloren geht, dieSprache verwandelt sich in ein unarticulictes, unverständliches Lal-len, der Mensch besinnt sich nicht mehr darauf, wo er ist; daSGesicht ist glühend roth, die Augen sind vorgetreten, der Schweißlauft ihm über den Körper, er verfällt in einen tiefen, dem Schlag-stuß ganz ähnlichen, fvporöscn Schlaf, in welchem er auch sterbe»kann, wenn nicht die Naturkräfte auf schon oben erwähnte Artsich helfen. Die Trunkenheit zu verhüten, hat man sonst wohlverschiedene Mittel empholen, z. B. einige Löffel voll Mandelölvor dem Trinken zu nehmen, Mandeln, besonders bittere zu kauemund zu genießen, im Anfange nicht zu schnell hinter einander, son-dern nur allmählig und in kleinen Quantitäten, auch nicht beknüchternem und leerem Magen zu-rrinken, mit den Getränken nichtzu wechseln. Alle diese Mittel sind wohl gut, und können be!übrigens mäßigen Trinkern die hbhcrn Grade der Trunkenheit ver-hüten; indessen vermögen auch sie nichts gegen einen zu große»Schwall von erhitzenden Getränken. Der Cholerische kann amwenigsten vertragen, er wird bald vom Weine überwältigt, fängtin der Trunkenheit Zank und Streit an und kommt schnell zu de»Hähern Graden derselben. Der Sanguiniker kann eben so wenixlange widerstehen. Er wird leicht Phantast, verliebt und dirnrden andern zum Gespötts. Der Phlegmatiker kam: mehr vertra-gen, er wird etwas munterer, fröhlich, vergißt aber doch auch end-lich seine Würde, gibt sich in der Trunkenheit zu sehr preis, undkommt, wie man sogt, außer dem Häuschen. Der Melancholikerwidersteht am längsten. Er wird bloß etwas sentimental, leichtergerührt, selten geht es bei ihm bis zu lauter Fröhlichkeit über. Erversteht noch am meisten die Kunst, sich zu beherrschen und zu rech-ter Zeit aufzuhören. K.

Lschalken (oder Sayken, ein türkisches Wort, das so vielals ein Schiff bedeutet) heißen in Ungarn eine Art kleiner Galee-ren, die auf der Donau gebraucht werden, mit Segel und Nudevversehen sind, und sich sehr geschwind und leicht, auch wider Stromund Wind bewegen. Sie sind von verschiedner Größe, von 2 Ka-nonen und io Mann, bis zu 12 Kanonen und i»o Mann. DieSoldaten, die zum Dienst auf diesen Schiffen gebraucht werden,heißen Lschaikisten, gehören zu den ungarischen Eränz-Lrup-