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Zenhter Band. To bis Z.]
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rz6 Todor !

hergestellt? selbst ber ehrwürdige Cranmer fiel (istten Febr. 1556) !

als Opfer ber Rache, der Unduldsamkeit und des Fanatismus derKönigin. — Mir Spanien, das Karl'V. (i.zgb) seinem SrbnePvilips abgetreten hakte, in Verbindung, bekriegte Maria 155gFrankreich und verlor darüber Calais. Sie starb (l7ten Vov. ig>8)frühzeitig und kinderlos, und ihre Halbschwester Elisabeth bestieg ^(rg58—160 g) den Lbron. Bei vielen weiblichen Schwächen undeinem bedeutenden Grade von Herrschsucht begründete diese soge-nannte königliche Jungfrau (eine Benennung, in welcher siesich vorzüglich gefiel) durch ibren gebildeten Geist, durch ihre Ge-wandtheit und Klugheit, durch die Belebung der Industrie, desHandels und d>s Enrdeckuvgsgeiste« bei ibren Unterthanen, durchkluge Ökonomie, durch weise Beförderung des Protestantismus,und durch die vorsichtige Wahl der Personen, dre sie gebrauchte,Englands Größe uul> Wohlstand. Wenn gleich auf manche ihrerHandlungen ein starker Schatten fällt, so darf man nie vergessen,daß sie. bei vielen entdeckten Verschwörungen, besonders der Katho-liken, geaen rar Leben, bei dem Haffe Pbilipps von Spanien, des-sen Hand sie abgelehnt hatte, bei den Ansprüchen der Maria vonSchottland auf den englüchen Thron, und bei der Verschenkungdieses Ldrvns von dem Papste an Spanien sich nur unter drohen-den Gefahren auf demselben behaupten konnte. Sie ließ sich denCuprematseid, so wie ihr Vater schwören; in Hinsicht aber aufkirchliche Gebräuche und Meinungen bildeten sich unter ihr zweiHauptparteien, von welcher die eine nach ihrer Überzeugung vondem Ansehen ber Bischöfe in den ersten Zeiten der christlichen Kirche,den Bischöfen die Oberaufsicht in kirchlichen Angelegenheiten zuge-stand, und da sie die Mehrzahl in sich faßte, und zur Unrerwür- ^sigkeit unter den Willen der Könige geneigt war, als die hoheKirche (Episkopalen, Ccnsormisten), von Elisabeth begünstigtwurde; die andere hingegen, die besonders mit Calvins Grund-sätzen bekannt geworden'war. mehr auf Glaubensreinigaag drang.

Die Anhänger derselben fübrten den Namen Presbyterianer,«Puritaner, Nonconlormistenl. Je weniger Elisabeth eine dieserParteien in politischer Hinsicht vorherrschen ließ, desto strengerbewachte sie auch die heHiaen Katholiken, welche Marien, vonSchottland (>eit 1560 Wittwe von Franz II. von Frankreich)au? d m englischen Thron zu seben wünschten. Doch Maria warddurch mancherlei Lerirrungerr den zum verbesserte» Lehrbegrissegeneigten Schottes halb i'o verhaßt, daß sie sieh (1568) nach Lon-don Züchten mußte, wo sie Elisabeth aus vierjähriger persönlicherRivalilät g-fangen halten, und endlich (8ten Febr. IZ 87 ) «nt»Häupten ließ. Das spanische Übergewicht in Europa zu lähmc»,durch welches besonder« die aufblühende Schiffahrt der Britte» be-schränke warte, unterstützte Elisabeth vcrnemlvch die Aiederlän- tder gegen Philipp, doch vielleicht mit zu strenger Ökonomie. .Sie »erlebte aber den großen Triümvh. die sogenannte unüberwind-liche Flotte ihres Gegners, welche zur Eroberung Englandsund rur Unterjochung der "empörten niederländischen Provinzen be-stimmt war (izKZ), Lurch Stürme und Lurch Leu Much und Lie Tapfer-keit ihrer eig-men Flotte zerstört zu sebeu. Unter ihr erhob sichdie kubisch« Monarchie aus ihrer bisherigen Kleinheit. KüineUnternehmer wagten Reisen nach Amerika; "Franz Lrake kam izn?von seiner Reise um L,'e Weit zurück, auf der er große Beute i»