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Zenhter Band. To bis Z.]
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Türkische- Reich 159

«ltz Nomaden über ganz Anadoli, und auch in andern Provinzenverbreitet. Eine Eolonie von ihnen bewohnt unter dem NamenUeurukS die Gebirge MakdonienS. Die bekennen sich sämmtlichzum Islam, ohne solche Fanatiker zu seyn, wie die Osmanen,und reden die türkische Sprache; Z, Tataren in der Dobrudschaund den Provinzen an der Donau, wo sie sich aus der Krimmniedergelassen haben. Sie sind Sunniten, und reden die tatari-sche Sprache. 4. Araber, meistens als Beduinen und Fellahs im >südlichen Theile des osmanischcn Asiens, wo, sie das Gros derBewohner ausmachen, auch sehr zahlreich in Ägypten. Sie sindBekenner des Islam, und haben ihren eigenen Dialekt. 5. Aba-dioren, «in schwacher Bolksrest von 4000 Köpfen auf der InselKirid oder Kandis, von arabischer Abstammung; Bekenner dessunnitischen Islam mit eignem Dialekte; 6. Kadschiks im osma-»iichen Asien, aber nur auf der östlichen Gränze; Schiiten mitpersischem Dialekte. 7 Kjurden, ein Volk von ungewisser Ab-stammung, in Kiurdistan, mit persischer Sprache, theils Schiiten,theils nestorianische Christen; 8. Griechen, fast über die ganze hel-lenisch« Halbinsel und über alle Inseln des Archipels verbreitet,und aus vielen verschiedenen Stämmen bestehend, worunter sichin neuern Zeiten die Mainoten, Galioten und Sphagioten durchihre Freiheitsliebe und durch den Widerstand, den sie den Bedrü-ckungen der Osmanen entgegengesetzt haben, auszeichnen. Sie be-kennen sich meistens zur griechisch- christlichen Religion, und rede»die neugriechische Sprache, y. Armenier, vorzüglich in Armenienseßhaft, aber als Kaufleute und Handwerker fast über alle Pro-vinzen verbreitet. Sie sind Christen von einer besondern morgen-ländischen Secte; doch hat sich ein Theil mit der katholischen Kir-che vereinigt. Sie reden zweierlei Dialekte einer alten Sprache:einen für das gemeine Volk, und einen für die Priester. io. Kop-ten, das Gros der Bewohner Ägyptens, mit eigner Sprache:monophysitische Christen, n, Slaven in mehreren Stämmen, als,) Albanier oder Arnauthen am adriatischen Meere, der Mehrheitnach Mosleminen, b) Bosniaken in Bosna, theils Mosleminen,theils aber auch katholische Christen, c) Servier oder Raizen, mei-stens griechische Christen, ü) Bulgaren, größtentheils griechischeChristen, doch haben viele von ihnen sich zum Islam gewendet,e) Montenegriner in den Gebirgen von Montenegro, gegen 60,000Köpfe; griechische Christen. 12. Ansarier auf dem Libanon, gegen60,000 Köpfe, weder Christen noch Moskeminen, und mit ganzunbekannter Religion, iz. Drusen auf dem Libanon, 160,00»Individuen, ihre Religion ein Gemisch von den Lehren Christusund Mohammeds, doch nähern sie sich mehr dem Islam. 14, Je-sidner, ein Volk von ungewisser Abstammung auf dem GebirgeSindschar im Paschalik-Mofful, mit einer eignen Religion, die eineAusartung des Mohammedismus zu seyn scheint. 15. Juden, so-wohl Talmudisten als Caraiten und Samariter. 16. Walachen in,der Moldau und Wallachei, meistens griechische Christen. Allediese Nationen zerfallen wieder in zwei Classen: die herrschende-wohin man Osmanen, Tataren, Lurkomanen, Araber, undüberhaupt die Bekenner des sunnitischen Islam rechnen muß, undUnterdrückte, wohin alle übrigen Nationen gehören. Die Lageder letzter» ist zwar sehr verschieden, indem manche derselben beiihrer Unterwerfung sich gewisse Vorrechte siipulirt haben, ander»