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Zenhter Band. To bis Z.]
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Französische hinüberkam. So wie dies, find alle bezeichnendeKunstwörter bei der Turnkunst aus dem Deutschen entlehnt. —Jeder Turnplatz muß so gewählt seyn, daß er hoch und trockenliege, eben und von festem Boden sey und wenigstens einige Bäu-me habe; von großem Vortheil sind hierbei nahe Anhöhen; wodiese fehlen, sollen wenigstens Schanzen von den Turnern aufge-worfen werden. Auch muß dafür gesorgt werden, daß gutesTrinkwasser in der Rahe sey. Die Bahnen müssen von Lehm ge-schlagen seyn, wo fester Boden mangelt, und dann durch aufge-streuten Sand weicher gemacht werden. Kann ein kleiner Saub- 'wald ich die Anlage des Turnplatzes gezogen werden, so ists destobesser; nur hüte man sich vor Radeiwald. — Zu dem nothwen-digsten Turnzeugs gehören: Springe!, Beutel, Schnuren, Spring-stangen, Recke, Schwingel, ein Schwebcbaum, ein Psahlkopf,Gere, Zieh- und andere Geile, Klettertaue, ein Klettermast,Kletterstangen, eine Klimmleiter, ein Schwimmgürtel mit Stangerc. Der Springer oder Springpfeiler besteht aus zwei aufrechtstehenden Pfählen, in denen Löcher über einaithcr angebracht sind,in welche man Pflöcke steckt, über welche eine Schnur gezogen wird.

Je nachdem der Sprung hoch oder niedrig geschehen soll, könnenauch die Pflöcke höher gesteckt werden oder tiefer. Die Sp ring-st äbe nimmt man von Fichten- oder Kicfernstämmchen, 7 — iiFuß lang, am stärker» Ende, zum Einsehen etwas zugespitzt. DasReck ist eine auf zwei Balken wagrccht ruhende Stange, gegensb Zoll stark uns 4—g Ellen lang. Für Geübtere muß es sohoch seyn, daß sie es nur im Sprunge erreichen; für kleinere nurschulterhoch, oder auf einem höhcrn und niedrigen Balken ruhend.Es dient dieses Reck zu vielen Hang-, Schwung- und Handlanf- 'Übungen. Der Schwingel ist ein gepolstertes Gerüst, in derMitte sattelähnllch- in der Hauptsache wie die Schwing- undSpringpferde auf den Fecht- und Boltigirsälen. Unter Schwe-hebaüm oder Wagbaum versteht man einen schlanken, astlosc»Fichtenstamm, von 40 Fuß Länge und 1« Zoll Stärke am Stamm-ende. Dieser ruht auf einem zwischen zwei Ständern angebrachteDorn, welcher, da die Ständer mit Lochern über einander verse-hen sind, höher und niedriger gesteckt werden kann. Der Baumdarf weder zuviel noch zu wenig schwanken; aus ihm muß sich derTurner, ungeachtet seines Schwankens, erhalten und bewegen ler-nen. Der Pfahlkopf ist ein auf einer Gaule befestigter Kopfmit einem Gelenke, mittelst dessen er auf den Treffwurf zurück-schlägt und hängen bleibt. Da die Würfe oft weit abgehen, soist es nöthig, daß die Wurfbahn wenigstens M Fuß Breite habe,und hinten durch eins hohe Brctwand oder einen Erdwall ge-schlossen sey. Ger heißt ein langer Schaft, mit einer 4 Zoll lan-gen , kegelförmige», eisernen Spitze und einem 2 Zoll langen eisern»»Ring am Schoftende; der Ring muß so viel Gegengewicht halten, daßder Schwerpunkt des Gers ums - Z Zoll aus der Mitte nach der Spitze zugeht. Nach Alter und Kraft müssen diese Gere verschieden seyn.Die Klettertaue müssen Z —j Zoll stark und 20 — 40 Fußlang seyn. Der Klstt ermast mag >20 — 60 Fuß Höhe, 6—12Zoll Stärke und oben einen Querbalken zum Ausruhen haben.Die Kletterstange muß von 2 — 4 Zoll Stärke und lo—^?,oFuß Höhe und, wie der Klettermast, gut gehobelt seyn. DieKlimmleiter ist nichts weiter« als.eine Strickleiter^ an deren