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Zenhter Band. To bis Z.]
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Turnkunst

beiden Hauptseilen der Turnn hinauf- und hrnabklimmt. UnterS ch w i"mm g ä rtsl versteht man einen breiten Bund, der um dieBrust des Anfängers bei Schwimmübungen gelegt und vorn zuge-knöpft wird. Hinten ist am Bunds eins starke Schnur oder besser«in Seil befestigt, das der Schwimmlehrer entweder frei hältoder das an einer Stange festgemacht ist, die unten einen hölzer-nen Bügel hat, welchen man gerade auf die Hüfte stemmt. Hier-durch kann man nach Gefallen den Turner über dem Wasser er-halten «der ihn untersinke» und tauchen lassen. — Die Turnübun-gen zerfallen überhaupt in Bor- und Hauptübungen und sind na-mentlich folgende: I. Das Gehen. Hierbei wird in den Vorü-bungen Anstand, Dauer, Schnelligkeit und Gewandtheit geübt»Als Turnübungen betrachtet man i. den Kriegsschritt, wobei Hal-tung des Körpers, das Blickwerfen oder die Kopfbewegung, halbeund ganze Wendung, gewöhnlicher und Geschwindschritt, die Rich-tung in Gliedern, das Schließen, Marsch gerad aus, der Schräg-«nd Reihcnmarsch, die Richtungsveränderung, Frontstellung au-dem Reibcnmarfchs, Auslaufen der Rotten, Schwenkung von derStelle und im Marschircn berücksichtigt wird. 2. den Lurngang,ein starker, anhaltend fortgesetzter Weg in irgend eine Gegend,wobei wo möglich daran gedacht werde, daß Jeder sein Bedürf-niß in einer Lasche selbst trage und so wenig als möglich zu be-dürfen sich gewöhne. Z. den Turnzug. Er besteht in einer un-vermutheten Wanderung nach einem vorgesteckten geraden Ziele,ohne auf örtliche Verhältnisse Rücksicht zu nehmen, also durchFlüsse, Wälder rc. ohne Weg und Steg; er soll den denkbare»Fall darstellen, daß dem Feinde durch einen solchen Zug zuvorge-kommen werden soll. 4. den Turnschritt. Er ist ein Geschwind-schritt auf der Turnbahn nach der Zeit bestimmt, und hat denZweck durch Schnelligkeit Zeitkürze zu überwinden. Das Lau-fen. Vorübungen sind langsames Traben und Ablaufen einesWeges von io Minuten, die endlich kaum züm dritten Theil ge-braucht werden; dabei darf Keiner am Ziele außer Athem seyn»Turnübungen sind: der SchläUgellauf, wobei eineBahn in Schlan-genlinien oder sternförmig angelegt werden muh; der Gchnelllauf,wozu die Bahn, Z12 rheinl. Fuß lang, nicht zu angreifend wer-den dürfte; der Langlauf, welcher auf die Dauer im Laufe berech-net ist, und wobei mit offner Brust und unbedecktem Kopse zu lau-fen und daan 10—12 Minuten langsam umherzugehen ist; derSpringlauf, welcher zür Absicht hat, die beim Laufen sich entge-gen stellenden Hindernisse der Bodens durch Sprung zu überwin-den, was mau durch aufgeworfene Gräben bewirken kann; lin-der Trablauf, dessen Zweck es ist, den Feind, dem man sich lang-sam genähert, nachdem man sein Feuern abgewartet, beim Lademschnell anzufallen. II. Das Springen. Der Sprung, wel-cher mit Beihülfe der Arme und Beine geschieht, ist ein gemisch-ter, der hingegen, welcher nur durch Schnellkraft der untern Glie-der erfolgt, ein reiner Sprung. Zu dem Sprung überhauptgehört 1. der H 0 ch sp run g. Vorübungen sind der Hüpfgann,,der Hüpflauf und das Hüpfen, wobei die Fußspitzen allein thätigfind, der Anschlag mit den Fersen an das Gesäß, der Kniehu-nach der Brust zu. Hauptübung ist der Hoch sprang., weichersich in den Hochsprung mit Anlauf und ohne Anlauf theilt; beyAnlauf muß stets leicht auf den Fußspitzen fortlaufend genomme»-