Band 
Zenhter Band. To bis Z.]
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Tusche -17»

lHter« stellt man sich in die Lage des Wassertreters und hält dieHände stets an die Schenkel, dann schlägt man mit steifen Ärmel,und Händen von den Schenkeln nach dem Wasserspiegel aufwärts undsinkt so ziemlich schnell. Will man wieder herauf, so tritt manmit den Füßen stark auf und schlägt mit den Händen nach unren.5. Das Schwimmen unter dem Wasser ist äuS Lauchen und aufder Brustschwimmen zusammengesetzt. Der Schwimmer taucht undschiebt sich während des Tauchens gerade unter der Wasserflächefort. 6. Das Wosscrtpringcn. Hierbei muß man di>. Arme vordie Brust legen und die Beine aneinander schließen; will man mitdem Kopfe zuerst ins Wasser, so hält man beide Hände vorS Ge-sicht, so daß sie einen Schnabel bilden, welcher die Wasserflächespaltet, durch welche nun der übrige Körper nachfolgt. Sehr hatman sich hierbei zu hären, daß der Leih mit seinen Flächen aufsWasser falle. Beim Unterricht ist der Schwiwmgürtel sehr zu em-pfehlen. Als Turnübungen dienen; das Schnellschwimmen, daSWettschwimmen auf Dauer, das Lberslliwimmen eines Stroms, dieBotschaft, das Schwimmen in voller Kleidung, das Grundholen,die Rettung. — Da alle Lurnkunst dahin zielt, den jungen Men-schen s» zu bilden, daß er von den Beschwerden des Lebens, dirso oft den Menschen treffen, so viel als möglich zu seinem Bor-theile kehre, und insbesondere den Krieg sich erleichtere und dabeinütze; so ist es gar nicht zu mißbilligen, daß auch bei den Turn-übungen auf Übung der Sinne gesehen werde. Daher mußdas Äuge durch Fernsehen, das Gehör durch Horchen und durchWewußtwcrden der Richtigkeit der Gesehenen und Gehörten geübtwerden. Das ist vor allem nöthig zum Kriege, überall und im-mer aber in jedem Verhältniß nützlich. Wird unsere Jugend s»erzogen, so dürfen wir nicht mehr fürchten uns beugen zu müssenunter ungerechte Gewalt, und Niemand wird es scheuen, Gut undBlut fürs Vaterland zu opfern.

Tusche ist ein Fardenmaterial zum Zeichnen, welches amvorzüglichsten in China bereitet wird. Dr« bräunlich - schwarzeFarbe, die man chinesische Lusche nennt, ist allgemein bekannt.Ein portugiesischer Indianer, der sehr lange in Bengalen wohnteund oft Reisen nach China that, gibt folgende Bereitung der ech-ten Tusche an, welche leicht nachzuahmen wäre: Man nimmt Apri-kosensteine, schlägt sie aus und nimmt die inwendigen Kerne her-aus. Die Schaalen füllt man in kleme Töpfe, belegt sie nur De-ckeln, bestreicht die Töpfe und Deckel überall mit Leim und laßtsie langsam an der Sonne abtrocknen. Dann schiebt man sie irr«inen Backofen, der zum Brotbacken geheizt ist, ehe noch dasBrot hinein kommt. Am besten ist es, eine große Menge davor»auf einmal hierzu zurecht zu machen, und «inen kleinen Backofenbesonders zu diesen Töpfen heizen zu lassen. Der Zweck, welchenman dadurch zu erreichen sucht, ist, daß die Schaalen der Aprrko-senkcrne zu einer gut ausgebrannten Kohle im Verschlossenen ge-macht werden, damit sie nicht in Flammen gerathen und verbren-nen, in welchem Fall« nur eine graue Asche davon übrig bleibenwürde. Wen» die Töpfe erkaltet sind, öffnet man sie behutsam,damit nichts vom Leime hineinfalle, nimmt die verkohlten Schaa-len heraus und stößt sie zu einem sehr feinen Pulver, das durchein klare« Pulversieb geschlagen werden muß. Mittlerweile läßtman arabisches Gummi in Wasser zergehen, und zwar in solcher