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Zenhter Band. To bis Z.]
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, go Typhliö

iziZ mit dem Kriege einen großen Theil von Europa durchzog,Millionen auf das Krankenlager, Lausende in das Grab warf. —Über das eigentliche Wesen der Krankheit sind ungeachtet der so'häusi'gcn)Beöbachtungen doch die Meinungen der Ärzte noch ge-theilt. Einige halten sie für eine Gefäß- und Neroenaffectiön,nur jedes andre Fieber; Ändern schien der Hautc-usschlag, der dieKrankheit oft begleitet, so constant, daß sie nicht anstanden, siefür eine Hautkrankheit zu halten und mit den Blattern ec. in eineKlaffe zu stellen; noch Andre glauben, ihr Wesen in eine Leberak-section setzen zu müssen; Marcus hält sie für eineHiruentzündung,weil das Hirn in derselben immer afsicirt ist. Dazu kommennoch die verschiedenen ErklLrungsartcn der angegebenen mebi mi-schen Systeme, zufolge deren sie bald ein asthenischeö Fieber ist,bald in einer Entmischung der Säfte oder der festen Theile bestehtu. s. w. — Die Ursache dieses Typhus ist immer ein Anstecknngs-st>off, der sich unter günstigen Bedingungen zu jeder Zeit und anjedem Orte nicht nur erhält, sondern auch erzeugt. Diese Bedin-gungen beziehen sich ganz besonders auf die Luft und bestehen inunreiner sogenannter irrespirabler Lust jeder Art, sie mag her-rühren von den Ausdünstungen stehender Wässer, ober lebenderorganischer, besonders thierischer Wesen, oder von der Fäulnißthierischer oder vegetabilischer Körper. Sammeln sich Stoffe derArt in eingeschlossener Lust, in Lazarethen, Spitälern, Kerkern,Schiffen, in Städten oder Häusern, die mit Menschen überfülltsind, in einer gewissen Menge an, so bildet sich daraus, wenn dieWärme und andere Umstände günstig sind, der Lyphusstoff, ob un-mittelbar in der Atmosphäre, oder in einem menschlichen-Körper,in dem jene Momente zuerst die Typhuörrankheit erzeugt hatten,ist ungewiß; die erwähnten Stoffe aber tragen auch zur Erhal-tung lind Bekräftigung des Anstsckuugsstoffeö, der aus einem kran-ken Körper ausgeschieden wurde, sehr vieles bei, sey es, daß siegute Leiter für denselben abgeben, oder daß sie sogar die R-pro-buction desselben unterhalten und so zur Vermehrung desselben inder Atmosphäre mitwirken. — Dahingegen gibt es andere Um-stände, die feindlich auf den Ansieckungsstoff einwirken, indem sieihn entweder zerstören oder nicht forrleiten. Dahin gehört einereime Luft, besonders wenn sie sauerstoffreich oder auch angeschwän-gert mit salzsauern oder salpetersauern Dampfen ist; Feuer undein hoher Grad von' Kälte zerstören denselben gewiß. — Über dieeigentliche Natur des Typhuscontagium wissen wir eben so wenig,als über jedes andere; eigenthümliche Eigenschaft desselben ist eSaber, daß es nicht an einem sichtbaren thierischen Stoff (Schleim«der Eiter) gebunden ist, wie z. B. das Lustseuchen- und Pocken-zist, sondern daß es flüchtiger ist als diese beiden und mit derAusdünstungsmaterie der Luft sich mittheilt. Darum wirkt es auchnicht bloß durch unmittelbare Berührung des Kranken, sondernauch in einigen, obwohl nicht sehr großen, Entfernung. Jedochhängt es sich auch an Stoffe an, die mit TyphuSkrankcn in Be-rührung kommen; ganz vorzüglich kräftig entwickelt und erhält essich in schwarzer Wäscke, wenn sie nickt aufgehangen Und gelüste^sondern auf eineu^Hausen geworfen wird. — Die Ansteckung selbstaber erfolgt endlich, wenn der erwähnte Stoff (am wahrschein-lichsten vermittelst der Lungen und Haut) in einen Körper aufge-nommen wird, der Empfänglichkeit für das Cvntagium «nb Dis«