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Zenhter Band. To bis Z.]
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lgs Typhus

leichterung der Kopfzufällc, oft tritt auch in dieser Zeit dasExanthem auf, dos dem Typhus eigenrhümlich ist und mit demFlieset einige Ähnlichkeit hat; oder es bilden sich kleine Pirschenaus und endlich ist auch eine leichte Ohrdrüsengeschwulst bisweilenschon bcmerklich. Das Eranthem wird von einigen Ärzten für einso wesentliches und konstantes Symptom gehalten, daß sie darumdie ganze Krankheit für eine Hautkrankheit halten; dies ist jedochzu viel behauptet, denn es findet sich weder so csnstant, noch auchso regelmäßig an bestimmten Tagen ein, als andere Exantheme;bisweilen bemerkt man es schon unter den Vorläufern, bisweilengar nicht; endlich entscheidet es auch in der Krankheit nicht«,vielmehr geht diese auch in dem "regelmäßigsten Falle ihren Gangfort und es hat weder das Erscheinen, noch das Verschwinden desExanthems einigen Einfluß darauf. — Unter den erwähntenSymptomen, be snders unter anhaltender Hitze, die sehr wenigund s.lkcn nachläßt, verläuft die Krankheit bis gegen den 7tenTag, als ann a'wr nimmt sie eine ganz andere Gestalt an, indemsie das sogenannte nervöse Stadium entwickelt Es geschieht diesgewöhnlich dadurch, daß der Kranke nach einer kurzen Remissionin heftigeres Fieber verfällt, die Hitze bedeutender, und zur wah-ren Glühhitze wird, die sich bei der Berührung zu vermehrenscheint und eine prickelnde, stechende Empfindung in der Hand desUntersuchenden erregt. Die Betäubung, in welcher der Krankeschon vorher lag, vermehrt sich bedeutend; ohne von dem, was au-ßer ihm vorgeht, Notiz zu nehmen, ohne Kummer und Sorgen,ja selbst ohne irgend die Neigung zu verrathen, den thierischen In-stinkten, Hunger und Durst, Genüge zu leisten, duldet er es, wennFliegen st» auf ihm ansammeln; "langsam und träge ist jede Be-weguug, auf mehrmaliges Zurufen wird die Zunge langsam ausdem. Munde gebracht. Dabei verliert sich das Bewußtseyn so voll-kommen , daß der Kranke sich an gar nichts aus dieser Zeit erin-nern kann, wenn die Krankheit überstanden ist; dies gibt sich oftdurch Delirien kund, die dann gewöhnlich murmelnd, selten hef-tig rasend sind, oft aber scheint der Kranke bei sich zu seyn, ur-theilt reckt gut, spricht vernünftig und doch ist auch dann nachübcrstandner Krankheit keine Erinnerung mehr da. Die Sinnes-thätialeit wird unterdrückt, besonders gilt dies vom Gehör, dassehr schwer wird und vom Geschmack, dessen Organ, die Zunge,im Anfange dieses Stadiums trocken, später schwarz w:rd und inL.-r Riffe erscheinen; eben so sehen auch dann die Lippen undZähne aus. Aber auch von den übrigen Sinnen ist es wahr-scheinlich, daß sie abgestumpft sind, stumpf und stupide ist über-haupt das ganze Ansehen des Kranken, der mit weit ausgespreiz-ten Füßen, die er oft zu entblößen sucht, fortwährend auf demRücken liegt, ohne seine Lage ändern zu wolle»; dabei ist sehr oftFlechsensprinoen und Zittern der Glieder zugegen. Die Respira-tion ist im Anfange gewöhnlich freier, als "in der entzündlichenPeriode, weil dre katarrhalischen Beschwerden verschwunden sind,aber doch immer schneller; der Puls ist gewöhnlich etwas beschleu-nigtei, gereizt, gespannt, beinahe in andauernder Erweiterung; oftaber verliert sich alles fieberhafte, die Lurgestenz der Haut unddie Hitze verschwinden, so daß es Arzte gegeben hat, die den Ty-xdns nicht einmal zu den Fiebern rechnen wollten. Gewöhnlich istüberdies eine Neigung zu Diarrhöen zugegen, und der Urin geht