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Zenhter Band. To bis Z.]
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Typographie Typus 185

Gefunden zu bringen, werden besondere Typhus - Spitäler oderwenigstens Zimmer in den Spitälern für Typhuskranke allein einzu-richten seyn Um den Anstcckungsstoff, der etwa in der Atmo-spkäre sich befindet, zu zerstören, sind von jeher Räucherungen undin den neuesten Zeiten mit dem größten Nutze» die Guytsn-Mor»vertuschen mit orydirt salzsaucrn oder falpetersauern Dämpfenangewendet worden; auch Flammenfeuer, durch Zimmer öfters ge-tragen, ist vielleicht nützlich. Klebt aber das Eontaglum an an-dere D nze, z. B. Kleider, Wäsche rc. so müssen diese entweder,und zwar durch Verbrennen in freier Luft, zerstört werden, odersie müssen in sehr heißem oder sehr kaltem Wasser gewaschen,durchräuchert oder auch der Kälte oder Hitze unmittelbar eine Zeit-lang, aber immer in freier Luft ausaesetzt werden. — Der ein-zelne Mensch wird sich freilich om sichersten vor Ansteckung schü-tzen, wenn er die Gelegenheit dazu gänzlich vermeidet und keinenOrt besucht, wo das Contagüim sich befindet, indessen ist diesnicht allemal möglich. Wer aber Typhuskranke besuchen muß, derverweile nicht zu lange bei ihnen, vermeide die Berührung, gehenicht nüchtern, oder wenn er noch nicht ausgcschlafen hat, oderwenn er si-b in Gemüthsbewegung irgend einer Art befindet, zmihnen, ruufpcre und schneuze sich fleißig, reinige sich durch kalter'Waschen und Ausspülen des Mundes und der Nase, durch Anle-gen anderer Kleider. Auch künstliche Geschwüre, Fontanelle u. s.w. sind als Vorbcugunsmirtel der Ansteckung empfohlen worden.— Ist die Ansteckung schon geschehen, so läßt sich die Krankheitdurch Brechmittel und durch äußere Anwendung der Kälte biswei-len noch unterdrücken. Jedoch muß dies vor dem Ausbruche derFieberfrostes geschehen; ist dieser einmal eingetretcn, dann ist dieKrankheit nicht mehr zu unterdrücken und sie verläuft ihren Sta-dien gemäß, und andere Rücksichten treten in Hinsicht auf dieBehandlung ein, die nur von einem verständigen und erfahrenenArzte gehörig getroffen werden kann. V.?.

Typographie (aus d, Griech.), die Buchdruckerkunst; ei-gentlich die Handlung oder Verrichtung, die Typen oder Letternzu ordnen, zusetzen und abzudrucken. Die Bedeutung dieses zusam-mengesetzten Wortes ist neu, so wie die Sache selbst. Die Typo-graphie ist von der sogenannten xylographischen Buchdru-ckerkunst (in hölzerne Tafeln cingeschnittene Schrift abzudrucken),und der stereographischen Vuchdruckcrkunst (ganze metallenePlatten abzudrucken) unterschieden (s d. Art. Buchdruckerkunst).Typographische Kunst, typographische Schönheit oderEleganz, wenn ein Buch als Prachtausgabe, oder sonst, auf schö-nes Papier und mit dem Auge gefälligen Lett-ern gedruckt ist.

Typus, Typik oder Ty p o lo gre. Typus, ein griechi-sches Wort, und die Etymologie (von a-v-rr-o, ich schlage, stoße)führt auf die Begriffe: Eindruck , Spur vom Schlag oder Stoßzurückgelassen, und wie nahe liegt hier nicht die Bedeutung;Form, die, durch Kunst und bildendcn Verstand ausgehöhlt, dieweiche bildsame Masse in sich aufnimmt, um ihr Gestalt und Be-stimmtheit zu geben (noch ziemlich ursprünglich erhalten in demAusdrucke: Buchdruckertypen); Vorbild im eigentlichen Sinne deSWorts, in welchem das Abgebildete seine Form erst erhält und dasüberhaupt nur als solches, und bloß lediglich um dem Abgebilde-ten Gestalt zu geben, mithin bloß in der Idee da ist. Die For»