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Zenhter Band. To bis Z.]
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in der That — sie sind des alten Sängers würdig, und konntensvoyl die jungen Spartaner zum muthigen Kampfe und zum Siegeentflammen; kurz, sie gehören zu dem Schönsten, was uns ausdem Alterthume übrig geblieben ist, wenn man auch sollte anneh-men müssen, daß wir diese alten Kriegslicder nicht mehr völlig ii,der ursprünglichen Gestalt besaßen. Denn zu den ältesten Überre-sten griechischer Poesie würden sie allerdings zu zählen sey», da derzweite messenische Krieg, wo Tyrtäos sie sang, um das Jahr 63avor Chr. Geb. fällt. Eine besondere Ausgab- des griechischen Tex-tes mit einem sehr ausführlichen Commentar und Abhandlungenbesitzen wir von Klotz, Altenburg 17Ü7. In deutsche gereimteVerse hat sie, größtenthcüs glücklich, Weiße übersetzt. Eine me-trische Verdeutschung findet siL als Anhang bei den -ledern fürDeutsch- im Jahr der Frerheit^iZiZ von E. M. Arndt. ä.

Tyrus, eine der berühmtesten Städte des Alterthums; siewar, nebst ihrer ältern Schwester Gidon, der wichtigste und reichsteHandelsplatz des ehemaligen Phöniciens; jetzt ist sie, unter demNamen Sur, ein unbedeutender Ort 'in der türkischen ProvinzSyrien, im Paschalik Akre. Tyrus, ungefähr um daS Jahr derWelt 2502 erbaut, ward durch Handlung und Schifffahrt blühendund mächtig, aber auch Künste und Wissenschaften blühten in ihr.Einer ihrer Könige, Hiram, war der Freund und Bundesgenossedes israelitischen Königs Salomo, und es ist qus der Geschichtedes letzter» bekannt, daß die Jsraeliten Baukunst und Schifffahrts-kunde von den Tyrirn lernten. Den Phöniciern, und besonders"den Tyriern gehören die verbesserte Bauart der Schiffe, dasSegeln in der Nacht nach der Leitung der Gestirne, und anderewichtige Erfindungen in der Schifffahrt zu. Sie besuchten nichtnur alle Küsten des mittelländischen Meere«, sondern drangen auchin den atlantischen Ocean, holten Zinn aus Britannien, und wahr-scheinlich auch Bernstein aus der Ostsee. Gades, das heutige Sa-dist in Spanien, und Carthago in Afrika waren Lyrische Colonien.Die Stadt Tyrus, aus einem Felskn, der auf allen Seiten vommittelländischen Meere umgeben war, erbaut, und durch diese Lagefest, hatte in seinen Mauern einige der berühmtesten Tempel be«Alterthums, des olympischen Jupiters, des Hercules und der Astarte.Als Alexander das Heer des Darius bei Jffus zerstreut, und gleichdarauf ganz Phönizier, und Syrien mit der Küste des mittelländische»Meeres sich unterworfen hatte, widerstand dem kühnen und glück-lichen Sieger Tyrus, aus seine feste Lage trotzend, ganz allein, undweigerte sich, ihn als Oberberrn zu erkennen. Alexander unter-nahm die Belagerung von Tyrus, eine der merkwürdigsten in derältern Kriegsgeschichte. Nach unglaublichen Anstrengungen von bei-den Seiten — nach der Erzählung des Curtius (B. 4. Eap. g.)vernichteten die Belagerten die Werke der Belagerer durch Taucherund Brander — und nachdem die Belagerung bis in den siebentenMonat gedauert hatte, siel endlich Tyrus in die Hände des Sie-gers, der es glimpflicher behandelte, als von ihm zu erwarte»war. Unter der Herrschaft der Rolner wurde Tyrus, seines nochimmer ausgebreiteten Handels wegen sehr begünstiget. Späterkam es, mit dem Lande selbst, in die Gewalt der Saracenen, undgalt in den Zeiten der Krcuzzüge für einen festen Platz, der vonden Kreuzfahrern gegen die Saracenen standhaft behauptet wurde.Unter her türkischen Regierung ist der Ort ganz gesunken; er ist.