Umber Ummerapura sor
) ihn im Schlafe seines einzigen Auges beraubt hätte. Er besuchte
>- hierauf die Wohnung des Aolus, kam auf die Jn'el Asa, wo
c- die Zauberin Circe herrschte, bei welcher er ein Jahr blieb, und
c- stieg selbst in den Orkus hinab. Durch Zufall und den Zorn der
c- Götter hatte er nach und nach alle seine Schiffe und Gefährten
,, verloren. Als Schiffbrüchiger kam er ganz allein auf der Insel
hl Ogygia an, wo er von der Nymphe Kalypso gut aufgenommen
m wurde, und mit ihr lange Zeit sehr vertraut lebte. Durch den
in Beistand der Minerva kam er endlich wieder in fein Vaterland
er ' Jthaka zurück, wo er seine Gemahlin Penelope, die ihm beständigm treu geblieben war (s. d. Art. Penelope), und seinen Sohn Leie-rn mach fand. Diejenigen, welche während seiner Abwesenheit sich
d- um die Hand der Penelope beworben hatten, tödtete er. Nach ei-
zu ner langen friedlichen Regierung wurde er in einem Gefechte von
r- seinem eigenen, mit der Circe erzeugten Sohne, Telegonuü, durch
e, einen Pfeil tödtlich verwundet. Alle diele Abenteuer des Ulysses
er und seine Reisen hat Homer in dem vortrefflichen Heldengedichte
u- Odyssee (von dem griechischen Namen des Ulysses, Odyffeuö) bcsun-
nd gen, wovon der Dichter Voß eine vortreffliche deutsche Übersetzung
;m geliefert hat.
en Umber, Umbererde, eine weiche thonichte Torfa-t von
d- brauner Farbe, die zum Mahlen, Anstreichen und Färben gebrauchtwird. Sie soll ihren Namen von der ehemaligen Landschaft Um-on brien, dem heutigen Hcrzogthum Spoleto im Kirchenstaate, erhal-
nn ten haben, wahrscheinlicher aber wohl von Umbra, Schatten; auch
an t die Franzosen nennen sie tcrre ä'oinkre. Sie wird in verschie-zu , denen Nuancen, lichtbraun, dunkelbraun, auch grau und röthlichng gefunden. Die cyprische wird für die beste gehalten. Sie findet
er- sich häufig an verschiedenen Orten des sächsischen Erzgebirges. Die
kölnische Erde, von brauner, bisweilen auch schwärzlicheres, Farbe, die von Cöln am Rhein durch ganz Europa versendet wird,die wird ebenfalls zu der Umbererde gerechnet.
,er . Umlaufendes Kapital (Nationalöconomie) ist derjenigein- Güter« orrath, welcher, wenn er zu Hervorbringung neuer Güter
iln mitwirken soll, zuvor aus dem Besitze dessen treten muß, der ihn
ter zu diesem Zweck anzuwenden beabsichtigt. Das umlaufende Kapi-
en, tal kann nur sinnlich seyn, nie geistig, denn nur sinnli che
ür- Güter können ihren Besitzer verändern, niemals geistige; es sind>en dahin alle rohe Stoffe zu rechnen, aus welchen der Gewerbfleiß
:rst der Menschen Waaren bereitet, die Münzstücke, womit die Arbei-
her ter gelohnt, die Nahrungsmittel, welche denselben während der Äu-ys. sterung ihrer Thätigkeit gereicht werden; denn von sämmtlichensei, Gütervorrärhen dieser Art muß man den Besitz aufgeben, will man
rch die Güter ins Daseyn rufe», zu deren Hervorbringung jene Bor-
Er rathe bestimmt sind. (S. Kapital). M.
de- Ummerapura, die große Hauptstadt des birmanischenReichs
hes in Hintcrindien, auf einer Halbinsel des Jrawaddy, die erst seit
be- der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts aus den Trümmern des
lese allen Ava aufgebaut und dergestalt angewachsen ist, daß Coxe vor
ffes Igor, bereits 20 bis 25,000 Häuser und 175,00a Einwohner rech-nen net. Ihre vorzüglichsten Merkwürdigkeiten sind der kaiserliche Pa,
po- last, der für sich eine kleine Stadt ausmacht und jeden Fremden
Hes besonders durch die ungeheuere darin angebrachte Goldverschwen-
md «ung überrascht, und der Kiomdogie, oder das kaiserliche Kloster,