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, Uuguru 2 och

i- ^ schönsten Theil des Reichs in eine osmanische Provinz, die Negier-et begschaft Ofen, verwandelt hatte», und unter beständigen Reibun-

gen mit den Aristokraten, die voller Eifersucht stets dem Monar-

o- chen gegenüber standen und bei jeder Kapitulation neue Vorrechte,

«- neue Einschränkungen der Krone ertrotzten. Erst unter Leopold I.

a-' wendete sich das Glück auf Österreichs Seite: es gelang Leopolden,

,n nicht bloß ganz Ungarn und Slavonien bis auf daS Banat und Sieben-

e- bürgen im Frieden von Carlovirz i 6 yy wieder zu gewinnen, sondern auch

;r , das alte Wahlreich 1682 in seinem Hause erblich zu machen. Die rackoczy-n- ' schen Unruhen wurden unterL^opolds zweitem Nachfolger CarlVI. durch-i- Leu szathmarer Frieden beendigt; die Ration erhielt in demselben ihre

n, Freiheit und den Acatholiken wurde die gesetzmäßige Neligionsfrei-

lie he>t bestätigt. Nun erst kehrte die Ruhe auf immer in das Reich

r- zurück; der paffarowitzer Frieden erwarb demselben das Banal, ein

s. großer Gewinn, wenn auch schon die übrigen Früchte dieses Frie,

en dens in dem schmachvollen belgradcr Frieden I7ZY wieder aufgeop-

aS fert werden mußten, Als Carl VI. starb, traten die Magyaren

bst einmüthig für seine Erbrachter Maria Theresia in die Waffen, und

,e> retteten mit großen Aufopferungen die große alte österreichische Mo-

on narchie, mit welcher Ungarn durch so mancherlei Bande verbunden

ser ist. — Unter Ungarn im wettern Sinne versteht man die sammt-

ck, lichen Länder, die die österreichische Siaatspraxis zur ungarischen

st- Krone rechnet, als: Ungarn, Kroatien und Slavonien, so viel ba-ld- von zum Civile gehört, nicht aber Siebenbürgen und Dalmatien, s»

,er > wie die Militärbezirke, welche unter besondern Regierungen stehen;nz Ungarn im engern Sinne begreift bloß das Königreich Ungarn,

em , Dieses herrliche Land wird durch die Karpathen im Norden vonoe- Gallizien, im Osten von der Bukowina, Siebenbürgen und der

te. Wallachci, im Süden durch die Donau und Drave von dem osma-

>en Nischen Reiche, Slavonien und Kroatien geschieden; im Westen hatch, es Steyermark, das Land unter der Ens, Mähren und Schlesienen zu Gränzen, und hält im Areale mit bey Militärgränzeen ohne dieselbe 3327^ Q. Meilen. Es ist im ganzen voller Berge, die

hte von den Karpathen abstreifen, schließt aber auch im Südosten sehr

he, große Ebenen ein. Der Boden ist sehr verschieden, meistens aber

ge- von hoher Fruchtbarkeit und besitzt einen sehr großen Produkten-

,ig reichthum, worunter besonders Weizen, Wein, Taback, Obst, Pfer-

ya, de, Ochsen, Schafe, Bienen und die mancherlei Metalle und Mi-

ar, neralien, die in keinem Lande von Europa in einer solchen Man-ien nichfaltigkeit gefunden werden, Erwähnung verdienen. Zu den

um vornehmsten Gebitgen gehören die Karpathen mit ihren Berzweigun-

va- gen, dem Matra, Fatra und den östlichen ungarischen Bergen,

u'g, dann das cetische Gebirge; zu den großer» Strömen die Donau,

lere Theiß, Drave, Raab, Leitha, Bagh, Lcncsch und Poprad; zu den

In- Binnenseen der Platten- und Neusiedler See, der palitscher Sumpf;

xö- ' zu den verschiedenen Canälcn der Bcga-, Franz-, Albrechts-, Jars-str- Ma- und Sarvitzcanal; kein Land in Europa besitzt mehrere Mi-ete, neralquellen. Die gemeine Sage nennt Ungarn Ungesund und ei-nen nen Kirchhof der Deutschen, aber nur die Gegenden sind ungesund,

der wo Moräste sich häufen, und diese findet man am häufigsten im

,er- Südeste»; dev große Überrest des Landes ist so gesund, wie irgend

ser- ein anderes Land, und sowohl der Mensch als das Thier und die

den edelsten Pflanzen gedeihen gleich gut. Die Volksmenge beläuft sich

den mit derMilitärgrünze auf etwa 7,300,020, ohne diese auf 7,130,000