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Zenhter Band. To bis Z.]
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des ContinentS äußern könne; denn nur sein Abfall von der Allianzzwang die Übrigen zu gleichen Unterhandlungen. Durch diesenAbfall konnte es sich günstige Resultate erkaufen, denn dos furcht-bare Dünkirchen verschwand, es gewann die Hubsonsbay undgroße Wichtigkeit kn Weftmdien, Gibraltar und damit den Schlüs-sel zum mittelländischen Meere. — Mit Kaiser und Reich wardin Utrecht gar kein Friede zu Stande gebracht, sondern die Un-terhandlungen kamen erst im folgenden Jahre zu Rastadr und Ba-den zu dem erwünschten Ende (s. d. Art, Friedensschlüsse).

Uz (Johann Peter), zuletzt königl. preuß. geheimer Justizrathund Director des Landgerichts zu Anspach, wurde daselbst am ZtenOct. 1720 geboren, und von seinem Baker, einem Goldschmiede,sehr frühzeitig auf das dortige Gymnasium gesandt Außerseiner allgemeinen Liebe zu den Wissenschaften zeigte sich schondamals sehr bestimmt «ine Neigung zur Mahleret und Poesie inihm. Was letztere betraf, so machte er schon als Schüler sieleVersuche in derselben: Anakreon und Horaz waren beständig inseinen Handen. Als er im Jahre i7Zc- die Universität zu Hallebezog, studirte er anfänglich unter Baumgarten, nach dessen Ab-gänge aber unter dem berühmten Wolf Philosophie, so wie dieübrigen Wissenschaften unter den dasigen vorzüglichsten Lehrern.Ob er nun gleich in seiner schönsten Kunst, nämlich in der Poesie,wie alle Günstlinge der Musen, sein eigener Lehrer blieb, so trugdoch Baumgartens Oissermcio äs nooiiullis sei poems ppi-riuenribus Diel zu seiner kritischen Bildung bei. Hier schloß erauch mit Gleim, der zu gleicher Zeit in Halle studirte, einen en-gen Freundschaftsverein, dem sich auch späterhin Götz, der damalsin Halle war, ebenfalls beigesellte. Während nun in Halle sich die-ser Cirkel talentvoller Jünglinge den schönen Künsten, besondersaber der Poesie widmete, bildete sich einige Meilen davon, in Leip-zig ein ähnlicher Verein, der, wie bekannt, aus Gärtner, Schle-gel, Klopstock, Ebcrt und Andern bestand. Uz übersetzte in Halleeinige Stücke aus dem Homer, Pindar, Anakreon, so wie er auchthätigen Antheil an Götzens Übersetzung dieses letzten Dichtersnahm. Als Versuch , den reimlosen Versbau, der Alten auch in derdeutschen Poesie einzuführen, dichtete er seine Ode, der Früh-ling, welche er in abwechselnden Hexametern und kleinen daktyli-sche» Versen mit einer Vorschlagsylbe schrieb. Da dieser Ver-such ihm viele Mühe gekostet hatte und ihn doch nicht befriedigte,so entschied er sich von nun an für den Reim, der keinem seinerspätern Gedickte mangelt. Im Jahre 174Z verließ er Halle undkehrte nach Anspach zurück, wo er seine Zeit den Wissenschaftenund der Dichtkunst widmete. Drei Jahre später erschien seine mitGötz zugleich vollendete Übersetzung des Anakreon, welches vielleichtdie geschmackvollste Übersetzung eines alten Dichters war, die da-mals in Deutschland existirte. Bom Jahre 174Z an trat er beieinem anspachischen Justizrathe als Sccretär sin Dienst und beklei-dete diese Stelle ohne Gehalt während zwölf Jahre. Die Muße,welche ihm dieselbe gewährte- wandte er zu fortgesetzten Versuchenim lyrischen Fache an, und so entstand die kleine Sammlunglyrischer Gedichte, die sein Freund Gleim 1749 zum Druckbeförderte. Nachdem nun bereits durch diese Gedichte sein Ruf alsLichter begründet war, ward sein Sieg des Liebesgottes,est, erzählendes Erdicht in vier Gesängen, mit nicht geringerm Bei-