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die Data einsenden, au« welchen Bauban seine Berechnungen fer-tigte. Wenn man auch in der Folge gegen diese Berechnungen,bei fortgesetzten Nachforschungen, einige Einwendungen machte, unddie Angabe der Flächeninhalts für zu groß, die der Bevölkerungaber für zu gering hielt; so bleibt doch Bauban das Verdienst,diese für die Staatswirkhschaft so wichtigen Untersuchungen zuerstangestellt zu haben.
Vaucanson, ein französischer Mechaniker des vorigen Jahr-hunderts, gebürtig aus Lyon, gestorben 178Z. Er hat sich durchseine künstlich-n und sinnreichen Automaten (s. d. Art.) auch imAuslande berühmt gemacht. Diese Automaten sind: ») eine Entevon Messing, die alle Bewegungen einer lebendigen Ente macht,das vorgrstreute Futter verschlingt, und es auf dem gewöhnlichenWege wieder von sich gibt; d) ein provenzalischer Schalmeipsci-scr; c) der berühmte Flötenspieler. Dieses letzter stellt eine Figurin gewöhnlicher Mannshöhe, auf einem Piedestal sitzend, vor, inwelchem ein Triebwerk und Blasebälge angebracht find, durch dieder Wind so in die verschicdnen Theile der Maschine geleitet wird,da? sie die Lippen des Flötenspielers und seine Finger auf derFlöte ganz r gelmäßig bewegen. Vaucanson zeigte diesesAuromolschon I7Z8 in Paris, und erklärte den Mechanismus desselben in einerAbhandlung, die er unter dem Titel! lelVlecauisme <1u, üureur su-roioare par Vaiicsnsoil, karis herausgab. In der Folge
kam es, nebst den andern Maschinen, in die Hände eines Mecha-nikers Du Moulin, der es in Deutschland zeigte, und dann nachPetersburg brachte. Im I, 1781 kaufte es der bekannte Hofratdund Professor Beireis in Helmstädt, wenigstens sind alle drei Au-tomaten in dem Verzeichnisse einer Sammlung Seltenheiten ausallen Reichen der Natur zusammengebracht durch rc. Beireis,Helmstädt 18H aufgeführt, und wurden, wie die übrigen Gegen-stände dieser sonderbaren Sammlung, öffentlich zum Kauf aus-geboten.
Vaucluse (vallis clausa), ein kleiner Flecken in einet» Thal!unweit Avignon, von welchem ein Departement in Frankreich denNamen Departement von Vaucluse erhalten hat. Petrarca, dessenVater dem päpstlichen Hofe nach Avignon gefolgt war, wo derDichter einen Theil seiner Jugend verlebte, wählte diesen Ort, wo«r die Bekanntschaft seiner geliebten Laura gemacht hatte, eineZeit lang zu seinem Aufenthalte, wovon man noch die Spuren zubemerken glaubt. Bei Vaucluse entspringt, zwischen eng geschlosse-nen Felsen, aus einer Höhle, die Sorguc (Souigue), ein sonst un-bedeutender Fluß, der aber gleich beim ersten Ursprünge stark ist,sich von hohen Felsen in verschiednen Cascaden herabstürzt, undnach einem Laufe von ungefähr zwei Meilen durch eine der an-rnuthigsten Gegenden, bei Avignon in die Rhone fällt. DieQuelle dieses Flusses und sein Wasserfall ist durch Petrarca's Ge-sänge berühmt geworden, besonders durch die, ihr und dem An-denken an die erste Zusammenkunft mit Laura gewidmete Ode:»hiars, fresosse s cloici acgue, die für eine der schönsten desPetrarca gehalten wird, und von seinem Landsmanne Flaminio la-teinisch, von Voltaire aber französisch, sehr glücklich übersetzt wor-den ist.
Eaud (Pays de), s. d. Art. Waadtlantz.
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