Vaudi'Me Vedam 27Z
Vaudeville, eine Gattung französischer leichter Lieder —eine Art Volkslied, das aus mehrern Strophen (nouplets) i'est'htund heitern öfters auch satirilci en Inhalts ist, und im letzter»Kaste irgend eine komische Begebenheit des Tages, eine lächerlicheSitte oder Thorheit des ,je>:ultcrs schildert. Ein Haupt rfodcr-niß des Vaudeville ist, daß es eine leichte, gefällige M-.!»d'i« lade,und daß das Hauptwort oder oer Hauptgedanke am Ende iederSrrophe' mit paffenden Veränderungen wiederholt werde. Siekle nen, lochten, mit Strophen aus solchen Lie ern durchwehten,Schauspiele, die auf dem, seit 1791 zu Paris eröffneten, ffiiearn«äu Vnusioville infgeführt welchen, und Loniosiies-VansieviUsheinen (>. d. Art.), endigen mit ein m Vaudeville; jede der spie-lenden Personen singt eine Strophe desselben. die auf den Cha-rakter, den sie im Stücke vorstellte, Bezug bat. Man hat neu-erlich den Dermch gemacht, diele Art Theaterfpicle auch inDeutschland eirnuiühren, allein es fehlt uns, wie Neichsird (derallerdings das Verdienst harte, mit seinem Li-verspiele: Lieb' undLr ue, den Anfang gemacht zu haben) bemerkt, an witzigen undsatirischen Liedern, um denselben Effect zu erreichen, der tn Frank-reich damit erreicht wird. — Über die Etymologie des Worts sinddie Meinungen verschi-den. Das Wörterbuch der französischenAkademie leitet es von Van si« Viro, einem Thal« in der Nov-«andre, her, wo dergleichen Gedichte gelungen worden seyn sollen.Aber diese Herle-tung ist unstreitig gezwungen; natürlicher scheintes, daß Vaudeville einerlei Ursprung habe mit dem Worte von - si«-roat«, ein jäher, abhängiger l8eg, das nur noch h» dev Ve ens r; krnrAv->ir- sie-roirte, über Hals und Kopf streben, sich gleichsam von der An-höhe herabstürzen, gebräuchlich ist. Berde Ausdrucke scheinen vondem lateinischen Worte vasiers, gehen, abzustimmen, und dadurchzugleich ihren sehr alten Ursprung «u beurkunden. Es würde da-her auch vergebliche Mühe seyn, den Erfinder des Be.udeville er-forschen zu wollen. Aus dieser Etymologie geht aber auch die Be-deutung des Worts Baudev lle hervor, daß es nämlich ein Liedsey, das häufig in der Stadt gesungen wird, und gleichsam vonMuttd zu Munde geht. M n würde es jedoch mit Unrecht'durchunser deutsches Gassenhauer, eine Benennung, die gewöhnlichnur im verächtlichen Sinne gebraucht wird, übersetzen
Vauxhall ist der Name eines der vielen Vergnügungsörterin der Nähe von London. Es ist ein äußerst angenehmer, .-n einerkleinen Entfernung von der Stack, am Usw der Themse ge eaenerGarten, in weichem einzelne Baumpartkien, Arkaden, Alleen undSeele Pavillons sind. An den sogenannten Gilla Nachten, wennder Geburtstag irgend eines Mitglieds der königlichen Kamille ge-feiert wird, rsr dieser Gart n prachtvoll erleuchtet, und wird dannwohl von mehr als 02,000 Menicken bezuchc. Instrumental- undVocal Musik, Tanz, Feuerw-rke und andere optische Vorstellun-gen unterhalten die Ge>ell>chast, auch der Gaumen kann hier aufalle Art befriedigt werden. Alle deutsche Reifende, welche über Eng-land geschrieben haben, und neuerlich Johanna Schopenhauer (Lh.II. S. 208.) schildern diesen Ort u»d die Unterhaltung daselbst alsäußerst r-izend. — Man hat angefangen, auch in Deutschland ge-sellschaftliche Versammlungen zu Musik und Tanz Bar-prall zu nenn.n.
Vedam, Wedam. ist eines der heiligen Bücher der Hindus,welches l e Offenbarungen ihrer Götter enthält, vs.n den Brawi
Ton», l«/. 4»e Aast. X. I«