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nen aber vor den Laren verborgen gehalten wird. Es ist in derSamscritsprache geschrieben, der Religionssprache der Hindus (s. d.Art. Hindostan.)
Vedette, eine Schildwacht zu Pferde im Felde. Das Wortkommt ursprünglich aus dem Italienischen her; volleria, vonve-isre, sehen, heißt ->) ein Wartthurm, auf welchem man sichweit in die Ferne umsehen kann, b) eine R e i tersch i ld w acht.Die Vedetten am schicklichsten Orte aufzustellen und sie zweckmäßigzu instruiren, gehört mit zu der Theorie des kleinen Kriegs, die,einem Ofstcier der leichten Cavallerie unentbehrlich ist. Es istrathsam, zwei Mann anstatt einen, als Vedette aufzustellen, da-mit einer den andern gehörig unterstützen könne. Die Vedettemuß, nach Beschaffenheit der Umstände, bei Annäherung des Fein-des sich sogleich zurückziehen und Nachricht geben, oder auch wohldem Feinde ein Stück enrgegengehen. Sie müssen fleißig visitirtund, um die Leute nicht zu sehr zu ermüden, öfters abgelöset«erden.
Vega, f. Lope de Bega.
Bega (Georg Freiherr von), Obristlkeutenant beim k. k. Bom-dardiercorps und Ritter des militärischen Marien - Lheresten- Ordens.Er war 1754 zu Sagovitz im Herzoglbum Krain von armen sla-vonischen Ältern geboren, studkrte in Laibach -Philosophie und Ma-themathik und wurde darauf Feldmesser. Kaiser Joseph H. lernteihn auf seinen Reisen als einen talentvollen Kopf kennen, undgab ihm eine Lieutenantsstelle im Lten Ärtillerieregiment, wo nlange Zeit die Mathematik lehrte. Er wurde, nachdem er zu ob-erwähntem Dienstgrade gestiegen war, am is-ten Scpt. i/yö mi- zweit Nußdorf von einem Müller, dem nach seiner mit Dukaten ge-füllten Börse gelüstete, ermordet, und sein Leichnam in die Do-nau geworfen. Man muthmaßte lange, daß Bega sich in eine«Anfall« von Schwermuth selbst in die Donau gestürzt hätte, alleinizii, nach iz Jahren, wurde der Mörder entdeckt. Vega warein Mathematiker von ungemeinem Scharfsinn und Genauigkeit,und viele Schriften machten ihn der gelehrten Welt Vortheilhastbekannt, vorzüglich aber sein logarithmisch - trigonometrischesHandbuch (Leipzig 1793, 1800, 4.) und seine logarithmisch-trigono-metrischen Tafeln (Leipzig, ZteAufl. 1314, 4 >). Er war Mitgliedder k. Gesellschaft der Wissenschaften in Göttingen und andererAkademien, ward vom Kaiser Franz in den Freiherrnstand erho-ben und von den Landständen der Steyermark unter ihre Zahl auf-genommen.
Vege tabilien (Naturgeschichte), Pflanzen, sind diejenigen.organisirten Körper in der Natur, denen die willkürliche Bewe-gung, welche den Thieren eigen ist, gänzlich mangelt, und die ih-ren Rahrungssaft durch Wurzeln einsangen, nicht aber, wie die ^Thiere, ihre Speise durch eine besondre Öffnung zu sich nehmen.Diese Eigenschaften der Pflanzen begreift man unter dem Rammder Vegetabilität. Die Benennung kommt aus dem Lateini-schen her; veKorno, munter, lebhaft, gesund. Daher heißt Vege-tation eigentlich das Wohlbefinden und das dadurch beförderteWachsthum der Pflanzen. Eine üppige Vegetation sagtman, wenn in irgend einer Gegend Baum-, Garten- und Feld-früchte gut gedeihen, ober die Wiesen vorzüglich schönes Gras her-vorbringen. In einer schlimmen Bedeutung hingegen «rrd vege-