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298 Verdeck Vereinigte Staaten v. Nordam.

wegung reizen, u. s. w. Die Heilung der Verdauungskrank«hcit muß sich durchaus zuerst mit Aufsuchung der Ursachen dersel-ben, und Ausmittelung desjenigen Organs, oder des Systems,von welchem sie ursprünglich ausgingen, beschäftigen. EinerleiMittel können unmöglich gegen jede Art von Verdauungskrank-heit heilsam seyn. Daher der Nachtheil von dem Gebrauch allge-meiner Mittel dieser Art, z. B. der sogenannten Nisceralmittcl. Dieerste und eine unerläßliche Bedingung, eine gesunde Verdauung zuerhalten ist Mäßigkeit und Ordnung im Genusse der Speisen,zweckmäßige Auswahl der Nahrungsmittel nach dem Alter, derLebensart der Person, und nach der Verdaulichkeit der Nahrungs?Mittel selbst.

Verdeck (Oberlauf; franz. Pont), heißt der Boden einesSchiffs; bisweilen wird es auch für den Raum zwischen zwei Bö-den, oder das Stockwerk selbst genommen. Die großen Schisse ha-ben drei Böden oder Verdecke, und werden daher auch Dreidek-ker genannt; die mittlern haben deren zwei, die kleinen Schiffenur ein Verdeck. Das erste Verdeck ist das unterste, welches dem !Wasser am nächsten oder demselben gleich ist, gerade über dem !Schiffsraum. Auf demselben stehet, auf Kriegsschiff»«, ringsherumdas große Geschütz; gegen das Hinfcrthcil des Schiffs ist die Pul- !verkammer oder heilige Barbara. In den Böden werden Öffn»»- sgen (Lücken) gelassen, um die Waaren und Sachen hin und her !zu schaffen. Auf den Kriegsschiffen wirb in dem obern 'Verbock einGitterwerk gemacht, um den andern Böden Luft zu geben, unddamit der Rauch von dem losgebrannten Geschütz verdampfenkönne. Es gibt durchgehe nd.e Verdecke, welche über die ganze sLänge des Schiffs reichen, und halbe, wenn nur ein Theil des ,Schiffs, von vorn und hinten, bedeckt ist- l

Vereinigte Staaten von Nordamerika, norda- .mexikanischer Freistaat. Geschichte: Die Entdeckungendes kühnen Genuesers Colsm auf einer von den Europäern nochgar nicht besuchten Hemisphäre wurden in Europa mit der größ- ^ten Theilnahme aufgenommen; alle seefahrenden Nationen wettei- ^sertcn, den Spaniern die Früchte derselben streitig zu machen, und .wo sie sich nicht nehmen ließen, doch wenigstens zu theilen. Soauch England.. Colom war gerade in die Mitte des neuen Erd-theils eingebrochen: wohl ließen sich im Norden, wie im Süden ^noch and?rs Entdeckungen erwarten, die jenen die Wage hielten.England sendete daher den Seefahrer Sebastian Cabot in die nord,- ^lichen Meere: er suchte und fand 1497 Newsondland mit der Da-visstraße und den ganzen Landstrich bis zum Cap Florida. May lkannte nun das nördliche Amerika, aber fand nicht, was mansuchte — Gold und Silber, daher es denn auch mit den Ansiede-lungen aus diesem Kontinent sehr langsam herging. Zwar versuch-ten 1607 zwei Schiffe unter Georg Popham und Raleigh Gilbert >eine Niederlassung am Ksnnebek, eine andere Expedition landetein eben dem Jahre im Jamesfluffe, und 1620 wurde Plymoulh inMassachusetts angelegt, aber alle diese Anpflanzungen hatten dochnur einen geringen Erfolg und wurden wenig unterstützt. 1627setzten sich Schweden und Finnen am Delaware in Newjcrsey undPennsylvania fest; 162g gründete John Endieot die Stadt Sa-tem in Massachusetts und Charlestown in Carolina, diejRiederlän-dey gbry ließe» sich aus her Insel Monhattan, eine brittische Col»-