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Zenhter Band. To bis Z.]
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Vergrößerungsgläser Verhärtung 8 r i

ncn. Das Gold selbst wird dann als Goldschaum vermittelst ei-nes andern Kitts, zu dem Bolus, Talg und Seife genommenwird, aufgetragen, und dann mit dem Schwanz eines Eichhörn-chens gepeitscht, damit alles eben werde. Darauf fährt man miteinem Lgakh oder einem Hundszahn darüber hin, und nun erstkann man es ins Feuer bringen. Statt des Kitts kann man sichauch des Ql^ bedienen, welches man aus Leinsaamen nimmt, undes auf Wasser, gegossen, im Sommer an der Lust stehen läßt, da-mit es ganz dick werde. Dies Öl wird nun mit gelbem Ochervermischt; vermittelst dieses Öls hängt der Goldschaum äußerstsst an dem Gegenstand, und kann demnächst ins Feuer gebrachtwerden. — Die dritte Art der Vergoldung ist in Japan Ge-brauch. Statt des Goldschaums nimmt man Goldpulver, oderden Staub von Gold, trägt aber vorher einen Kitt aus Leinölund Gummi auf. Diese Art der Vergoldung kann manauch auf Glas anwenden, wenn man nämlich den Goldstaub mitBorax vermischt, und Gummiwaffer dazuthut, um es vermittelsteines Pinsels auftragen zu können. Zu dielem Ende muß abererst das Gold in Pulver verwandelt werden, welches entwederdurch Werauickung des Goldes und nachherigce Abtreiben des Queck-silbers, oder dergestalt geschieht, daß man schwefelsaures Eisen zuder Goldauflösung hinzuthut, wo sich denn das Gold als Pulverniederschlägt. — Eine falsche Vergoldung macht man mit demsogenannten Goldsirrnß. Dieser besteht aus Harz, Sandarack undAloe, wozu man Leinöl und etwas Mennig thut. D>e Erfin-dung des Goldsirniffes.verdanken wir einem Sicilier, AntonioCento.

Vergrößerungsgläser, siehe den Artikel Mikro-skope.

Verhärtung (Skirrhus), bedeutet in der Medicin nachwörtlicher Übersetzung eine jede Verhärtung am thierischen, undbesonders am menschlichen Körper, und ist aus dem griechischenWorte skirrssos, welches dasselbe bedeutet, gebildet. Man hataber besonders die Verhärtung in beu Drüsen damit bezeichnet,um sie von Ändern zu unterscheiden, und von den Drüsenverhär-tungen wieder die in den sogenannten zusammengehäuften Drüsen,z. B. in den Brüsten, in der Speicheldrüse, u. a. m. vorkom-menden Verhärtungen herausgehoben, und sie ganz besonders mitdiesem Namen belegt. Unter Skirrhus verstehen wir also nur diein den zusammengehäuften Drüsen entstehende Verhärtung, welchein den Krebs übergehen kann. Ei" Skirrhus zeigt sich in deräußern Erscheinung als eine in einer solchen Drüse befindliche Ge-schwulst, welche diese entweder zum Theil oder ganz einnimmt,sich bald mehr bald weniger hart, glatt oder höckerig anfühlen,läßt, zuweilen beweglich ist, zuweilen festsitzt, deren Hautbede-ckung, wenn der Skirrhus noch neu ist, ihre natürlicke Farbehat, im wettern Verlauf aber sich verändert, roth, bläulich, undsonst nußfarbig wird, anfangs unschmerzhast, doch nicht ohne Ge-fühl ist, im Fortgang aber, vorzüglich bei anfangendem Über-gang in den Krebs, auch schmerzhaft ist, und von Zeit zu ZeitStiche erregt. Man muß den Skirrhus unterscheiden in gutarti-gen und bösartigen. Der erste ist noch eine bloße cinsa-che ver-härtete Geschwulst von ausgetretener Lymphe oder Milch, odervon der durch gelinde Entzündung entstandenen Ausschwitzung ge-