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Zenhter Band. To bis Z.]
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Viola 845

Art, was erzuFerrara 1541 herausgab, war: Orbaeck-, stsraAeckis

sti H. Kiraläi Ciritlrio, IHraiese; in , in (i3>?. -lsl

l'^ntore, cki»aiie.i nci Kreole II., ck'Ksre, Dnca IV. cli Verra-rs, Kece la A 4 n 8 ic» Hkonso ckella Viola, eto. Ferner hater folgende Opern geschrieben: rlretus» 156z, II Laeristcio 156g,und Ii.o Sforknnsto 1567. Außerdem sind noch von ihm einigeMadrigals zu Ferrara 1599 gedruckt.

- Viola ist der allgemeine Geschlechtsname mehrerer Kattun-gen musikalischer Instrumente, welche aber größtenteils fast ganzaußer Gebrauch und in Vergessenheit gekommen sind. Die ver-schiedenen Gattungen der Viola sind folgende: 1. Viola cla Kana-da (Kniegeige), ein Bogeninstrument, welches wie das Molonccklzwischen den Knien gehalten wird. Es ist etwas kleiner als die-ses, mit sechs Saiten bezogen, .welche in die Ebne: l>, 6, c, e,a, ck gestimmt werden. Die Roten dafür werden (gewöhnlich inBaß- oder Tensrschlüffel) auf ein System von sechs Linien gesetzt.Es hat einen etwas schneidenden aber doch angenehmen Ton, undwar, ehe es durch das Violoncelli verdrängt wurde, ein sehr all-gemeines und beliebtes Instrument *). 2. Vio!» IZasrarä», auch

eine Art Gambe, die sich von der obigen vorzüglich durch ein län-geres und schmaleres Corpus, und durch die Stimmung der Sai-ten, nämlich in 6, V, 0, e, a, ä unterschied. Z. Viola <liLoiäons, oder das Baryton, ein der Gambe ebenfalls ähnli-ches Instrument, welches sieben Darmsaiten auf dem Griffbrett,die mit einem Violinbogen gestrichen werden, außer diesen abernoch 16 Drathsaiten hat, welche unter dem Griffbrett hinlaufen,und nur mit dem Daumen berührt werden. 4. Viola äi 8 xaI 1 »,die Schultergeige, ein gänzlich vergessenes und nur kurzeZeit im Gebrauch gewesenes Geigeninstrument. Es war eine Artgroßer Bratsche (s. Viola üi Liaceia), welche mit einem Bandean der Brust befestigt, und mit dem untern Theil auf die Schul-ter gelegt, seiner Unbehülflichkeit wegen aber bald wieder abge-schafft wurde. Nach diesem ist wahrscheinlich entstanden: 5. dieViola pomposa, ein dem Vernehmen" nach von Loh. Seb. Wacherfundenes, aber such nur kurze Zeit gebrauchtes Geigeninstru-ment. Es war im Grunde ^nur eine an Gestalt und Umfang ver-größerte Bratsche (s. Viola äi Lraocia), indem sie dieselbe Formhatte, aber größer war, und außer den vier in 0, <l, a ge-

stimmten Saiten der gewöhnlichen Bratsche noch eine fünfte Saitein hatte. Sie kam aber auch, ihrer Unbequemlichkeit wegen,bald wieder außer Gebrauch. 6. Viola ä'Xniors (Viols ä'-lwioirr,Liebesgcige) , ein bratscheuähnliches , ehemals sehr beliebtes, ange-nehmes Geigeninstrument. Im Anfange wurde die Viole ck'rmronrmit 12 bis 14 Saiten bezogen. Sechs oder sieben davon warenDarmsaiten (wovon die drei tiefsten mit Drath überspannen wa-ren) , dies« ruhten wie bei deis gewöhnlichen Bratsche, auf tzdemStege (der abdr höher und breiter war, als bei dieser), und wür-den mit dem Bogen gestrichen. Die übrigen waren Drathsaiten,

*) Auf der ürgel hat man den Ton dieses Instruments nachzuahmengesucht, werauS das bekannt« Gamben-Register auf der Orgel ent-sinn»«» ist.