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hatten, sich immer mehr zurückznziehn, und mit Aufgebung vonMadrid über Burgos hinter den Ebro zurückzugehn. Wellingtonfolgte ihnen aus dem Fuße nach, und ging bereits den iZtenJuniüber den Ebro, ohne daß es irgendwo bedeutende Auftritte gege-ben hätte. Endlich standen beide Heere auf der großen schonenEbene von Bitterm gegenüber. Bittoria, eine Stadt vontzooo Einwohnern, in einer fruchtbaren Ebene gelegen, wo schoneinst der bekannte Eduard, der schwarze Prinz, eine Schiacht fürDon Pedro von Castikien lieferte, sollte jetzt Zeuge der entschieden-stes Niederlage werden, wie sie das französische Heer bis dahinnoch nicht erfahren hatte; die Spanien auf einmal frei machensollte. Die Franzosen lehnten ihren linken Flügel an eine sanft-hinstreichcndeHügelkette, den rechten an Vrttoria, vor sich denZado-vabach, den eine Höhe bestrich, worauf ihr Mittelpunkt stand.Am Losten vereinigte Wellington alle seine Colonnen, nur besorgt,daß der Feind die Nacht zum Abmarsch benutze» werde. Der letz-tere, vvm König Joseph und Jourdan commandirt, benutztesie nicht, und mit Tagesanbruch ließ Wellington sogleich den Ge-neral Hitl die Zadova überschreiten, und den französischen Mit-telpunkt auf den Höhen jenseit des Baches angreifen. Er wurdebald zurückgedrängt, aber die neuen ihm zugeführten Verstärkun-gen machten den Kampf sehr blutig und hartnäckig. Mitt-lerweile kam der General Graham auf dem rechten Flügel der-gestalt den Franzosen in den Rücken, daß ihnen die gerade Straßenach Bilbao abgeschnitten ward, und sie zum Rückzüge nach Pampelunagezwungen wurden, den sie nach dem Verlust des ganzen Geschützesund Gepäckes in der schrecklichsten Unordnung mit dem Eintrittder Nacht antraten. Sie waren des Sieges so gewiß gewesen;daß für nichts Sorge getragen war, und daher eine Meng- Ofsi-ziersfrauen, die ganze Bagage Josephs den Engländern in dieHände siele». An Geschütz retteten die Franzosen nur Eine Cano-ns, die sie noch in Pampeluna zurückließen. Die Beute der Eng-länder war unermeßlich, und zugleich Ursache, daß die Verfolgungminder mörderisch war und die elenden Trümmer der französischenArmee sich an dem Fuße der Pyräneen sammeln konnten, wo sie Souitwieder zu ordnen und Wellington damit auszuhalten strebte, soweitdies bei solchen Umständen möglich war. Wenn die Schlacht beiBittoria minder welthistorisches Ereigniß ist, so beruht dies nurdarauf,daß sie mehrern furchtbaren Katastrophen auf dem Fuße folgte, füruns zu wenig unmittelbaren Einsiuß hatte, und bald vonandern Begebenheiten überstrahlt ward, die unter unsern eigenenAugen vorfielen. *r.
Biv ian i (Vincent), ein berühmter italienischer Mathemati-ker des i7ten Jahrhunderts, stammte aus einer adeligen Familiezu Florenz, und wurde daselbst 1622 geboren, Von seinem lötenJahre an legte er sich mit dem «roßten Fleiße aus die Geometrie,und machte darin solche Fortschritte, daß der große Galilei sichbewogen fand, ihn in seinen besondern Unterricht und gewisser-maßen als Sohn anzunehmen. Nach Galilei's- Tode widmete ersich unablässig dem Studium der Geometrie, und machte den Plan,die ganz verloren gegangenen fünf Bücher des alten griechische»Mathematikers AriMus über die Kegelschnitte, und das bis da-hin ebenfalls für verloren gehaltne gte Bück des MathematikersApollonius «us Perga (der ungefähr s«o Jahre ssr Christi G«'