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Waterloo (Schlacht von) 489

größte Verdienst durch sein nachgelassenes Werk: viotionnrirs ä»Psinture, äs senlpturo et äs z-rsvure, kari», »79» > erworben.

Waterlso (Schlacht von), so von den Engländern, vonden Preußen Belle - Alliance, Mout St. Jean von den Franzosengenannt, am ig. Juni igtz geflogen, eben so glänzend in derGeschichte Europa'-, als an sich militärisch denkwürdig. Buona-parte hatte am t6. Juni die preußische Armee geschlagen, und zuihrer Verfolgung den Marschall Grouchy mit einigen 40,000 Mann(zwei Infanterie- und zwei Cavallwiecorps) detachirt, der ihr überChembloux folgte; er selbst wendete sich gegen die von Quatrc-BraSauf der Straße nach Brüssel langsam zurückgehende englische Ar-mee, und lagerte am 17. Abends"auf den Höhen hinter Belle-Al»lianre, jene zwischen Brakne la Lend und Papelstte. Herzog Wel-lington, aus die Verheißung dcsFeldmarschslls Blücher, ihm mit derganzen Armee zu Hülfe zu kommen, entschlossen, hier eike Schlacht' anzunehmen, ließ die Truppen (Engländer, Niederländer, Hanno-veraner, Braunichweiger und Nassauer, zusammen einige 59,00s' Mann*)) auf den Höhen vorwärts Menü St. Jean a clisval derChaussee nach Genappe so aufstellen, daß sich der rechte Flügel bisMSrbes le Brain, der linke bis hinter Papelotte ausdehnte; da»Corps des Lord Hill stand rechts der Chanssee nach Rivelles, da»des Prinzen von Oranien links von jenem bis an die Chausseenach Genappe, die braunschweigischen Truppen sn rssorve hintersich; links dieser Chaussee das EorpS unter General Picton; —die gesammte Infanterie in zwei, die Cavallcrie im dritten Tref-fen, Die beiden Chausseen waren durch geschleppte Verhaue für.si die Cavallerie gesperrt, das vor dem rechten Flügel liegende Bor-

, werk Hvugüumont war eben so wie das hart an der Chaussee**)

vor dem Centrum gelegne la Haye Samte besetzt, und zur Verthei-digung eingerichtet: Die ganze Stellung, allerdings die Distleendes Waldes von Solgnes in Rücken habend, eignete sich vermögeder sanften Höhen, auf denen sie fortlief, eben so sehr zur Verthei-digung, als sie Gelegenheit gewährte, die Truppen verdeckt aufzu-stellen. Die französische Armee (z Infanterie-, 2 CavalleriecorpS! und die Garden, zusammen ungefähr 90,000 Mann) auf den Hö-

I hen hinter Belle-Alliance aufgestellt, begann gegen Mittag ihre Be-

wegungen; das zweite Corps griff Hsugoumont und das dabeiliegende Wäldchen an', ein Theil des letzter» ward nach langemj Widerstände der dort stehenden naffauischen Truppen genommen,i Um 2 Uhr entwickelte sich das erste Corps in vier starken Colon-nen sprsffsnweise vom linken Flügel gegen die Hauptstellung; wäh-rend der dagegen erhobenen Kanonade gipg französische Cavallerier rasch auf beide» Seiten der Chaussee vor, gerieth theilweiss biszwischen das erste und zweite Tressen des Prinzen von Oranien,ward aber von englischer Reiterei zurückgeworfen. Jene Jnfsnterie-* Massen drangen nun rechts der Haye Samte gegen den Punkt vor,wo das erste Treffen der Engländer die Chaussee durchschnitt; durchwirksames Feuer zurückgewiesen, suchte es zwar unter de» Schutzenniger Reiterei langsam zurückzugehen, als diese aber von zwei

*) »8,oso Mann nntir dem Prinzen Friedrich der Niederlande Ware»nach Hal detachier und nahmen keiuen-A-etl a« ber Schlacht.

) Mder-ll, wo „die Cheussst" ohne weitere Bezeichnung genannt ist,wird dt« nach Genüsse verstauten.