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Zenhter Band. To bis Z.]
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Weingeist Weisharrpt Z'7

aus dem In» und Auslande befinden. Er führte mehrere öffent-liche und Privatgebäude an verschiedenen Orten auf, m> cht- meh-rere Reisen, und lieferte Entwürfe zu öffentlichen Denkmälern fürmerkwürdige Mensche» und Begebenheiten, in der letzten Zeit un-ter andern zu einem für die große Völkerschlacht bei Leipzig, undeinen andern für d:e bei Wanrioo, beides Beweise, wie sehr seinGeist mit den Ideen erfüllt war, welche die Überreste des großenAlterthums in ihm angeregt hatten. Das erste dieser beiden Mo-numente ist ein wirklich colossales Werk, und von origineller Er-findung. Der großartige Styl ist ihm stets eigen geblieben.Eine vorzügliche Aufmerksamkeit wendete er auf die Theorie dcSLhcaterbaueS. Er hatte die alten Theater gesehen und überzeugtesich, daß die Form derselben auch jetzt noch die beste sey, sowohl inoptischer als akustischer Hinsicht. Nach diesen Grundsätzen erbauteer das neue Theater in Earlsruhe und das Inner« des neuenKtadtlhcatrrs zu Leipzig. Bei Gelegenheit des letzter» Baues hater sich über den Bau und die Form unserer heutigen Theater ineinem Aufsätze in der Abendzeitung,, (1817. Ns. 144.) ausführlicherklärt. Schon früher hatte er „Über Theater in architektonischerHinsicht" auf Beranlaffunz des Baues des neuen Hofrbeaters zuCarlsruhe geschrieben. Mehrere seiner Schriften finden sich inMcusclS gelehrtem Deutschland verzeichnet. Seine Dar-stellungSgabc als Schriftsteller ist klar und lichtvoll. Auch für dieMaklerei hat er stets viel Sinn gezeigt und selbst in der Histo-rienmshlerct sich versucht. Noch verdient bemerkt zu werden,daß der Name Weinbrenner schon im igle» Jahrhundert bekanntwar, daß damals ein Künstler dieses Namens erstand. Bei drralten, im Jahre 145«) zu Seraßburg entworfenen, Ordnung derSteinmetzen, die im Münster-Archive daselbst aufbewahrt wird,sind die Meistrr und Gesellen unterschrieben, die dabei gegenwär-tig waren. Auch Unterschriften derer befinden sich hier, die inspätern Jahre» der Ordnung beitrateri, oder nach dem alten Aus-drucke i v die Ordnung empfangen wurden, und unter die,se» ist vom Jahre 14Ü8 ein Gesell, Namens Hanns Wynbren-ner, von Esse-ingen.

Weingeist nennt man den Liguor, welchen man aus demWeine durch Destillircn erhält. Er ist farblos, flüchtig und leichtentzündbar. Zuweilen gibt man auch mehrmals abgezogenemBranntwein diesen Namen.

Weinsberg, eine würtembergssche Stadt im Ncckarkreisemit 1548 Eimv., bekannt wegen der Sage, die Bürger in feinerBallade: die Weiber vsn Weivsberg, s? schön besungen bat.Zwar führt die alte Burg, die jetzt auf einem Berge in ihrenTrümmern liegt, noch jetzt den Namen der Weibertreue, indeß istdie ganze Sache nicht viel mehr als ein Mäbrchen.

Weis Haupt (Adam), wurde zu,Jngolstobt 174.? geboren,studirle daselbst und erhielt, nachdem er 1763 Doctor der Rechte ge-worden war, die Stelle eines juristischen Repetenten. Hm Jahr1772 wurde ihm eine außerordentliche Professur der Rechte gegebenund 1775 erhielt er die ordentliche Professur des Natnr- und ka-nonischen Rechts; zugleich beehrte ihn der Ehurfürft von Bayernmit dem Titel eines bayerischen HssrathS. Da er der erste Rechts»gelehrte war, der die Lehrerstefie des caneeischen Rechts erhielt,welche vorher von Ordrnsgcistlichen bekMet wurde, s» war es na«