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mit Übermacht vorbringenden Massen« iü der blutigen Schlachtbei Busses (27. und 23. Sept. iZio) und die VertheidigungLissabons in den Linien von Lorres Vcdras (14. Octbr.l8io bis zum g- März 1811). Auf diesem Rückzüge versuchteWellington das erstemal ein Mittel, über dessen moralischen undkcicgkünstlerischen Werth gleich sehr gestritten wurde. Er ver-wandelte jeden Schritt Landes, den er räumte, so weit es mög-lich war, in eine Wüste. Bei Todesstrafe mußten die Einwoh-ner die Häuser verlassen, die Geräthe vernichten, die Lebensmit-tel mitnehmen. Coimbra, von 20,000 Menschen bevölkert, wareine Einöde, als Massen« einrückte. Erst einige Meilen vonLissabon machte der brittische ZeldherrHalt, und stellte sich hintereiner verschanzten Linie auf, fest entschlossen, Massen« durchHunger zu besiegen, während im brittisch - portugiesischen Heerla-ger durch die Aufuhr von der See her und auf dem Tajo Loer-flsiß herrschte. Vergebens kämpft« Massen« mit dem Mangel,Wellington war unangreifbar in seiner ehernen Stellung, Somußte jener endlich, nachdem er gegen g Wochen allem ElendTrotz geboten hatte, den Rückzug antreten. Mit Nachdruck ver-folgte ihn Wellington Schritt vor Schritt und Massen« brachtevon mehr als 80,000 Mann kaum 40,000 über dee Grenze nachSpanien zurück, wo Soult und Monier mrt Neuen He-rhaufenzu ihm stießen. Dies hielt Wellington auf. Als aber Napo-leon die besten Truppen aus Spanien nach Rußland abrief, trafder brittische Feldherr sogleich Anstalten, um über die Grenze vor-zudringen. Nach einer lebhaften Belagerung nahm er (d.
Ami. 1812) Ciudad Rodrigo mit Sturm, was ihm die Ehreeines spanischen Granden und Herzogs von Ciudad Rodrigo beiden Eortes erwarb. Hierauf folgte die Einnahme von Badajoz(7. April), dann der große Sieg bei Salamanca (22. Juli)am Tormesflusse, wo der Oberbefehlshaber der Franzos-n Mar-mont schwer verwundet wurde. Die Folge davon war die Ein-nahme von Madrid (d. iz. August). Run rückt« Wellingtonnach Burgos vor, allein der Sturm mißlang, die Franzosensammelten neue Strcitkräfte, Burgos wurde entsetzt, und Wel-lington trat (20. Octbr.) den Rückzug an, jeden Fehler des Fein-des benutzend, seiner Seits nie eine Blöße gebend. Am Ende desJahres stand er wieder an der portugiesischen Grenze, währendder kleine Krieg in Spanien zum Verderben der Franzosen fort-dauerte. — Schon hatte Wellington mehrmals Beweise desDanks und der Achtung von seiner Ration empfangen; jetzt wiesihm das Parlament für den Sieg bei Salamanca zum Ankauf vonLandgütern eine Summe von 100,soo Pf. an; der Regent gabihm den Hosenbandorden und ernannte ihn zum Obersten feinerGarde. — Das Jahr 1313 sollte die französische Herrschaft überallzertrümmern. Die besten Feldherren und ihre Truppen wurdennach Deutschland geschickt, um das Unglück in Rußland gut znmachen. Ganz Spanien wurde, bis an den Ebro hin, freiwilliggeräumt. ^ Wellington nahm das verlassene Land sogleich in Be-sitz und rückte vorsichtig nach, bis er da« französisch« Heer unterJosephs Oberbefehl bei Vittoria ereilte, und den2istenJuni gänzlich schlug. Der Feind verlor sein Geschütz, und ent-floh über die Pyrenäen. Die festen Plätze, Pampluna und Gt.Sebastian, hielten den Sieger diesseits noch auf. UnterdessenConv. L,x. 4»e Bug. X.