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schweizer den wiederholten Angriffen Ney's und Kellermanns, dochkonnte Wellington den Preußen unter Blücher, welche an demfel»den Tage bei Ligny mit Napoleons Hauptmacht kämpften, nichtzu Hülfe kommen. Blücher vatr« dies erwartet, und im V^r«trauen auf Wellingtons Versprechen, sich mit ihm den röten in derEbene von Fleurus zu veremigen, die Schlacht angenommen. Epmußte sich zurückzieln,. Nun warf sich Napoleon auf Wellington-Heer. Dieses behauptete sich mit ruhmvoller Anstrengung,, denitztcn Juni auf den Höhen von Waterl-o gegen die Über-macht des Feindes,' bis Blücher heraneilte und den Sieg entschied<S. d. Art. Wühsdlpo). Napoleons Heer ward vernichtet, undunaufhaltsam draifgen B'ücher und Wclluigton gegen Paris vor,wo sie den ;ten Juli mit Eapitzulation einzogen. Hierauf führ»te Wellington den 8tcn Juli Ludwig XVlH. in seine Hauptstadtwieder ein. Nun nahm er Theil an den Unterhandlungen. Erbewirkte die Jurückerstatkung des Kunstraubes, und übernahmim April 1816 drn Oberbefehl über die Occupationsarmee, welch«Frankreichs Ruhe sichern sollte. Dadurch erhielt er einen bedeu-tenden Einfluß auf die Leitung der allgemeinen AngelegenheitenFrankreichs, wobei er stets die gemäßigten Grundsätze der Consti»tutionellen gegen die ultraroyaliste» unterstützte. Doch nahm ersich der von Fanatikern im Gard Departement grausam verfolg-ten Protestanten nicht so kräftig an, als man hätte erwartenkönnen. Desto thätiger war er in der Leitung der Befestigung-»arbeiten a,n der niederländischen Gränze, und bei dem Lusglei-chungsgeschäft zwischen den europäischen Mächten und Frankreich»Er untersuchte selbst und minderte die Privatfoderungen, welcheendlich im Jahr t8t8 auf eine kleine Summe her«vgesetzt wurden.Auch entschied vorzüglich seine Stimme die Verminderung der Oc»«upationsarmee im I. 1817, so wie den Beschluß, sie nach dreiJahren, zu Ende des Jahres 1818, ganz aus Frankreich heraus-zuziehen. Diese thätige Verwendung für Frankreich erwarb ihn»zwar das Vertrauen der fcanzös. Minister und Ludwigs XVlII.;so wie die von ihm streng behauptete Mannszucht seiner Truppenvon der französischen Nation mit Dank anerkannt wurde; alleinder Stolz des besiegten Volks konnte es ihm nicht vergeben, daßrr, derüberwinber, in ihremjLanbe als Befehlshaber auftrat. Be-sonders haßte ihn der französische Krieger, daher der Moroan»schlag gegen ihn im I. 1818 zu Paris, worüber die Untersuchungnoch fortdauert. — Der Herzog von Wellingkon hat unter allenJetzt lebenden Feldherren die glänzendsten Belohnungen erhalten,wenn man Bernadotte, jetzt Carl XIV-, König von Schweden,»usnimmt. Der Prinz-Regent ernannte ihn igig zum Für-sten von Waterloo. Erst 4y Jahr alt ist er die Bcwunde-tung Europa'«, und hat zugleich drn Ruhm, eben so .menschlichals gerecht gehandelt zu haben. Die Mannszucht seines Heereshat die aller andern übertreffen, die Verpflegung seiner Trup-pen war besser eingeleitet, als die aller andern. Als Staats-mann und Feldherr achtet ihn sein Volk Mehr, als den vor hun-dert Jahren gefeierten Marlborough, utld wie groß auch sein«Feldherrngröße ist, so wird ne doch noch durch die ihm, eigne Be-scheidenheit und Mäßigung übertreffen, die sich in allen seinen Be-richten ausspricht. — Er ist vermählt (10 April igoö) mit Ca»tharinr Packenham, der dritten Tochter des Lords Eduard
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