Band 
Zenhter Band. To bis Z.]
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SS2 Westindie»

gicrung förmlich auffodertc, mit der Versicherung des BeistandesSr. großbrit. Majestät, es sey durch Waffen, Kriegsbedarf oderTruppen, indem „Ge. großbrit. Majestät nichts beabsichtigten, alsdie Befestigung seiner Unabhängigkeit." Luch rüstete in der FolgeEngland die Expedition des Generals M i r an da im Z. 1806 nachVenezuela- aus, und sandte Whithelocke 1807 nach BuenvS»Ayrcs; beide ohne Erfolg. Endlich bracht« die GefangennchmUngder königl. span. Familie in LZayonne die lange verhaltne Unruhezum völligen Ausbruch. Mit Ausnahme des einzigen BicekönigSvon Mexico, unterwarfen sich alle Vi.ekönige und Generalcapitäneden Beschlüsse Napoleons; nur das Volk widersetzte sich und ver»brannte die französischen Proklamationen. Luch in der Folge schei-terten alle Versuche Napoleons und Josephs, und die Ränke ihrer ge-heimen Unterhändler, wie Lumolard u. A., an der Treue der spa-nischen Amerikaner. In Cäraccas erklärten sich die Einwohner(Jul. 180Z) für Ferdinand VIt. Dasselbe that D. Xao. Elio,Gouverneur von Monte-Video, als Liniets, Statthalter^»»»Buenos > Lyres, den König Joseph anerkannte Elio errichtete eineJunta, was die hohe Juüta von Sevilla guthieß. Darauf entstan-den ähnliche Junten für Ferdinand VII. i» Mexico und Caraccas.Allein die Statthalter widersetzten sich. Der Viccfönig von S.Fo de Bogota jagte 1809 mit Gewalt die Junta von Quito auseinander; und ungeachtet der versprochn«» Amnestie wurden diePatrioten in Quito verhaftet, und Zoo davon d. 2. Aug. igro imGefängnisse ermordet. Indessen schloffen sich die übrigen ameri-kanischen Junten an die Hauptjunta zu Sevilla an. Als aber dieFranzosen Sevilla erobert hatten, da fürchtete Caraccas die Un-terwerfung der Halbinsel, und beschloß, um nicht das SchicksalSpaniens zu theilen, sich selbst frei zu machen. Die spanischenStatthalter wurden abgesetzt; doch nannte sich die Junta von Ca-raccas nur im Namen Ferdinands VII-, d. iy. Apr. 1310 dieJunta ouxrem». Dagegen erkannten Guayana, Coro und Mara-caybo die Regentschaft in Cadiz an. Was Caraccas gethan, daserklärte auch die Junta von B u en 0 s-A Y r e s, d. 25. MaiI8io, und die von S. Fede Bogota d. 20. Juli, so wie die vonChile d. ig. Scpt. In Mexico, wo der neue Wicekönig Vene-gas die europäisch - spanische Faction aufrecht erhalten wollte, brachd. 16. Sept. 1810 zu DoloreS bei Guanaxurto die Insurrektionaus. (S. weiter unten, Mexico.) Hierauf verfügte die Regent-schaft in Cadiz gegen die Küsie von Venezuela eine Sperre, undsandte Truppen nach Caraccas, Coro, Panama, Vera-Cruz,Monte-Video u. s. w., um die Provinzen mit Gewalt zu unter-werfen. So federte sie selbst Amerika zum Kampfe heraus. DieCorteSäußerten den heftigsten Haß gegen die Amerikaner, undchie spanischenHeerführer gaben das erste Beispiel, daß sie Verträge brachen unddie Gefangenen erschossen. Da bewogen die Grausamkeit und dieTreulosigkeiten des Generals Callega in Mexico, des GeneralsMonteverde (nachher Generalcapitain von Venezuela) in Carac-cas, des Generals Goycneche in Peru u. A. m., deren abscheu-liches Verfahren von Seiten der Regentschaft und der Cortes ge-billigt wurde, die erbitterten spanischen Amerikaner sich sämmtlichim I. )8n für unabhängig von der Regierung der Cortes zuerklären. Die Cortes hatten zwar im Oct. igio die bürgerlicheGleichheit aller Amerikaner und ihr Recht, eben so wie die B«-