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;(L Westminfftr Westphalen

nien den Handel Amerika's eingezwängt hielt, sind bereits durchbro- ,

chen und können nicht wieder aufgerichtet werden. — AußerNeuspa. §

nie» sind gegenwärtig dem Mutterland« noch unterworfen, und §

zur Jnlurrection weniger geneigt Guatimala, Peru, ein Theil ,

von Neugranada, Havana, Portorico, St. Domingo und die ,

b iden Fkvrida'S. Die Menge reicher Caxitalisten und Sklavenbe- j

sitzer macht h-er die Mehrzahl jedem Aufstand abgeneigt; allein die ,

Macht des Monopolsystems und die der Inquisition sind vernich- z

tet, und der Gewalt der liberalen Ideen, weiche überall gewur- , ^

zelt haben, wiro auf die Länge nichts widerstehen. kk- a

Westminster (von dem deutschen Worte Münster, Domkir- !

che) ist derjenige Theil der Stadt London (s. d. Art.), der an der x

Nordseite der Themse liegt, m>t jenem durch die berühmte 122Z „

Fuß lange, 44 Fuß breite Westminsterbrücke verbunden, regelmäe ^

ßiger als das eigentliche London ( Lit^) gebaut ist, breit«, an- 9

sehnliche Straßen und schöne Gebäüde hat. Unter diesen sind die tz

Westminsterabtei und die Westm'nsterhallr besonders merkwürdig. „

Jene ist eine alte, große, weitläuftige Kirche, eins der größten s,

noch vorhandenen Meisterstücke der gothischen Baukunst, besvn- s,

ders im Innern der Kirche. Hier werden die Könige von Groß-britannien gekrönt. In dieser Kirche und in den an dieselbe an- es

gebauten Capellen sivd die Grabmäler vieler Könige und Personen n

der königlichen Familie, so wie verschiedener Staatsmänner, hs- «

her See- und Landossiciere, Dichter und Künstler. Die Wesimin- . nsterhalle ist ebenfalls ein altes gothisches Gebäude. Die cigeut- v

liche Halle, die nur bei gewissen feierlichen Gelegenheiten gebraucht ^

wird, ist ein 27a Fuß langes und 70 Fuß breites Zimmer, des- - Isen Decke von einer besondern Bauart, mit gothischen Verzier«»- Pgen, ist. In den verschiedenen Theilen dieses Gebäudes halten zedie drei hohen englischen Gerichtshöfe, des Königs Bank (rl-o L

LiiiA's bsncii), der Gerichtshof der gemeinen Sachen, und das <z

Gericht der Schatzkammer (il-e Lourr ok tsts Lxclroguei) ihre ge- tr

wöhnlichen vierteljährlichen Sitzungen. 1-

Westp Haien wuroe im Mittelaltrr alles Land genannt, daS p,sich zwischen Weser, Rhein und Eins erstre.tr, dagegen das Land Izwischen Elbe und Weser den Namen Ostphalen führte. LetztererName ging im Laufe der Zeit unter; erstrer erhielt sich und ging vl-

in der Folge theils auf den westphälischen Kreis, theils auf das de

Sauerland oder das Herzogthum Engern über. r. Das Herzog- r»

thum Westphalen. Es machte in der Vorzeit einen Theil des gro- tr-

Den Herzogthums Sachten aus und hieß damals noch Sauerland, tzf,

ein Name, der sich noch jetzt im Munde des gemeinen Mannes er- P,

hält. Als 117g der mächtige Welse, Heinrich der Löwe, in die Ach! all

erklärt wurde, riß das Erzstift Cöln dieses Lnd an sich und er- wc

hielt es vom Reiche unter dem Namen Westpbal-n zur Lehn, wor- , m«auf dieser Name auf das Land überging. Cöln behielt es bis zur kai

Auflösung des Erzstifteß 1802, wor-uf dieses Land durck den De- H-!

putationsreceß in die Entschädigungsschale des. Hauses Hessen- zu:

Dsrmstadt geworfen, aber 181g von demselben an Preußen abge, W

treten wurde, welches es mit seiner Provinz Westphalen und zwar der

mit dem Regierungsbezirk Arensberg.verband. Bei seiner Abtre- Wei-tung 1315 enthielt es 72 lH Meilen mit 134,715 Einw. in 1? sog

Ämtern- 25 Städten und gZy Marktflecken und Dörfern. 2. der besi

westphälische Kc«is enthielt nicht bloß das Land zwischen Weser, die-