Wetter 567
!»- > die die Krone Polen 1525, als sie dem Orderismcister Albrecht von
n- Brandenburg das Herzoglsum Preußen zu Lehn gab, sich vorde-re hatten hatte. Danzig, Lhorn und Elding waren darin die be-
>ie deutendstcn Städte. 1772 nahm endlich König Friedrich II. Pol>
ste Nische Preußen, doch m-t Ausnahme von Danzig und Lhorn in
ck- Besitz, schlug Ermttand zu Ostpreußen, vereinigte aber damit den
e» ganzen Retzdistrict und gab dem Lande im Gegensatze von Ostpreußen
h- den Namen Westpreußen, 179z kamen auch die Städte Danzig und
!rs Thor« in preußischen Besitz. Aber 1307 im Frieden zu Tilsit sah
>er ' sich diese Krone gezwungen, einen Theil des Landes an Frankreich>ie abzutreten, welches selbigen theils zum Heezogthum Warschau
I. schlug, theils aus dem Gebiete der Stadt Danzig eine Art Frei-en, staat bildete, den. es durch eine starke Besatzung deckte. Erst
en i8iS gab der wiener Congreß diese Landestl)rile an Preußen zü-rn« rück, welches hierauf die südlichen Bezirke an der Netze zu der
rh- Provinz Posen.schlug, aus dem eigentlichen Weftpreußen aber un-sre- tec seinem vorigen Namen eine besondere Provinz bildete, die die
beiden Regierungbezirke 1. Danzig mit den Kreisen Dirschau,bei Marienburg und Stargard, und 2. Manenwerder mit den Krei-
>ec sen Marienwerder, Christburg, Reuenburg, Kulm, Michelau,
d. Ksnitz, Kamin, Krone und Neidcnburg enthält und auf 471z m
me Meilen 560,128 E-nwohner zählt.
rs- Wetter, der verschiedene Zustand der Atmosphäre rückstcht-
be- lich ihrer Wärme, Trockenheit, Feuchtigkeit rc. .Er wird vom
ter herrschenden Winde bestimmt (s. d. Art.). Westwind begünstigt
rli- «n Deutschland Wolkenbildung und Landregen, Südwind bringt
die Warme mit Gewitter, Ostwind macht trocknet, Helles Wetter,
or- ' Nordwestwind Strichregen mit abwechselnden Gonnenblicken, Rord-lcn wind aber Regen. Jeder dieser Winde wirrt, durch seinen resp.
aS- kultdruck ausgezeichnet, auf das Barometer, welches deßhalb vor-der zuasweise W.trerglaS benannt ist (s. Wind). Am Hygrometer
>aß läßt sich die jedesmalige Feuchtigkeit der Luft erkennen, am Ther-
>n> mometer ihr« Wärme. Die Ursachen dieser sichtbaren Bcrände-
ten rungen an jenen drei Instrumenten (wozu man noch das Elcctro-
,d< meler für atmosphärische Elektricität rechnen könn) machen daS
rt aus, was man gewöhnlich Werter nennt; da sie von den Win»
oi- den abhängen, mit ihnen entstehen und vergehen, so besteht eine
ern richtige Wetterbeobachtung, wenn sie zur Boraussagung des Wet-
m; ters dienen soll, hauptsächlich darin, daß man suche, durch Ersch-ind rung die regelmäßige Erscheinung der Winde vorauszuwissen Auf
s)ie dem feste« Lande werden diese durch geographische Einflüsse bedingt)
?a- ei kann daher nur für jeden -durch geographische Gränzen abgessn-
hen derten Erdstrich ein besonderes Wet'.'rstudium der Art Statt finden,
für bei weichem alles, was vom Winde gilt, zu Hülfe genommen
stes werden muß. Die Kunst liefert uns dazu jene drei genannten
den Instrumente, Barometer,. Thermometer, Hygrometer, die Natur
tif- hat in den Thieren und vielen Pflanzen noch empfindlichere gebaut,
ller die dem aufmerksamen Beobachter Resultate von großem Interesse
wch geben können. So ist Regen, nicht weit, wenn Maulwürfe viel
die Haufen werfen, .Ameisen alles unter die Erde räumen, Bienen
Hz!- nicht weit fliegen, wenn bas Wild hastig frißt, wenn Füchse heu-
len, Rindvicb sich die Büsche sucht, Schafe viel springen, Ettlmit die Obren schütteln, wenn Reiher und Schwalben sehr niedrig stie-rte, Skn, wenn Landvögel Wasser suchen und Wasservögel nach dem