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lkefert haben, unter die Fabeln. Räch einer andern, auf schwa-chen Gründen beruhenden Meinung soll Burckard, Herzog vonThüringen, der in» I. yay in einer Schlacht wider die Ungar»blieb, der gemeinschaftliche Stammvater der Grafen von Wettinund der nun ausgestorbenen Grafen von Mansfeld gewesen seyn.Der erste dieser Familie, der mit Bestimmtheit von den Geschicht-schreibern jener Zeit erwähnt wird, ist Dietrich, Graf von Wet-tin, ein tapfrer Krieger, und der, keines Andern Lehnmann war»(Die Geschichtschreiber nennen ihn: virnm eArsAia« likei'taris.)Er starb im J. y82. Bon seinen beiden Söhnen folgte «bin der äl-teste, Dedo, als Graf von Wettin, der jüngere, Friedrich, erhieltdie Grafschaft Eilenburg, die nach seinem unbeerbten Tode (1017)an des bereits früher verstorbenen Dedo'SSohn, Dietrich II-, Gra-fen von Wettin, fiel, der auch den Gau Gruselig (Sius.'i) be-saß. Von den sechs Söhnen Dietrichs II. wurde der älteste,Friedrich, Bischof von Münster; der zweite, Dedo, erhielt unge-gefähr um das Jahr lozr nach dem unbeerbten Absterben des lau-sitzischen Markgrafen Odo die Markgrafschaft Laufltz, und als1068 Ecubert I., Markgraf von Meißen, starb, erwarb er sichauch dessen Markgrafschaft. Dedo's nachmalige Unternehmungensind in die Geschichte des Kaisers Heinrich IV. verflochten. Ded»starb 107g. Sein Sohn, Heinrich der ältere, Graf von Eilen-burg, und dessen Sohn, Heinrich der jüngere, besaßen die Mark-grafschaft Meißen nur einige Zeit, und ihre Geschichte ist dunkel.Nach Heinrichs des jünger»» Tode (1127) trat Konrad, Graf vo»Wettin, dessen Vater, Thym, zweiter Bruder Dedo's war, inseine Rechte, erbte dessen Patrimonialgütee, wozu auch die Graf-schaft Eilenburg gehörte, und wurde vom Kaiser Lothar mit derMarkgrafschaft Meißen belehnt; auch erhielt er (rizü) die östlicheMark oder das nachmalige Markgrafthum Niederlaufitz. Ma»gab ihm den Beinamen des Großen, und er war einer der ange-sehensten und mächtigsten Reichsfürsten. Kurze Zeit vor seinemTode (1157) theilt« er seine Länder unter seine fünf Söhne. Inder Markgrafschaft Meißen folgte ihm Otto der Reiche, von demzu seiner Zeit äußerst ergiebigen Ertrage der Bergwerke zu Frei-berg so benannt. Dieser.» folgte sein ältester Sohn, Albrecht derStolze, und al« dieser (iiyg) ohne Kinder starb, der jüngste,Dietrich der Bedrängt«. Dietrichs Enkel war Friedrich der Ge-bissene (aäinorsirs), und dessen Enkel Friedrich der Streit-bare, den Kaiser Gigismund (142z) mit dem Herzogthum Sach-sen und der damit verbundnen Churwürde belehnte (sergl. auch d.Art. Sachsen).
Wettrennen. Diese« der englischen Nation eigenthümlicheSpiel und Volksfest (das auch der jetzige König vo» Wärtern»berg 1818 in seinen Staaten eingeführt hat) ist fast in allen engli-schen Grafschaften üblich, gewöhnlich einmal (im Herbst oder Früh-jahre) im Jahre; doch finden auch außerordentliche Rennen Statt»Alle Bewohner, Reich« und Arme, nehmen an diese!, Festen Theil.Zu New-Msrket werden jährlich außer den kleineren noch großeWettrennen gehalten, wobei alle Kenner und Liebhaber n»bst einerMenge Glücksspieler sich einsinden. Für jedes Pferd, das mit-läuft, wird ein gewisses Geld erlegt, je nach der Wichtigkeit desWettkampss, einige Guineer» bis tausend Stück. Der Betrag al-ler Einlagen ist der Gewinnst des Siegers. Die Anordnung der