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Whltbrcad S?S'

eir wo.oog Pf. baar in Sasse war. Eben so groß war sein liegen,

bi« des Bcsitzthum; dabei unterstützte der wackere Mann jede gemein-

lind l nütziqe Anstalt auf die großmüthigste Weife; er belohnte freigebig:der die Treue seiner Gehülfen, und hinterließ den Ruf eines durchaus

>er« rechtschaffenen Mannes und guten Bürgers. Sein Sohn,, Sa»

-der ! murlWhitbread, geb. 175g, wurde in Etvn erzogen, woalle ! der nachmalige Graf Grey zu seine» ersten Jugendfreunden gr-ünd hörte. Hierauf studirte er in Oxford und Cambridge. D nn '

übe schickte ihn sein Vater auf Reisen, wo der geachtete Geschichtlckrri-

nen der Coxe sein Führer und Freund war. Sie sahen zusammek

lit- Frankreich, Deutschland und die Schweiz. Nach seiner Räck-

wej kunfl heirathcte er Miß Elisabeth Grey, die Tochter des

Au- nachher zum Grafen erhobenen Generals Sir Charles Gr.y, und

on. seine Schwester Miß Mary wurde die Gemahlin seines Schwagers,

>en, des Seecapitäns Sir George Grey. Im I. i7yo ernannte ihn

aus die Stadt Bedford zum Parlamentsgliede; auch wurde er für je-

piel des folgende Parlament ohne Widerspruch auf« neue gewählt,

ige, Hier trat er sofort im Geiste einer männlich freien Opposition auf

irne die Seite des berühmten Fox, indem er „dem blinden Vertrauen

ird. auf die Unfehlbarkeit der Minister" entgegenarbeiten und überall

mit wachsam seyn wollte: ,, ne giiiü Aarriiii capiar respuchlica. " Ließ»

ge- halb rieth er zur friedlichen Ausgleichung mit Spanien wegen des

Ti- Noolka. Sunde«, und mit Rußland wegen Oczakow. Mit gro«

das ßer Beredsamkeit unterstützte er fortwährend den Antrag wegen

des der Abschaffung des Sklavenhandels. Nach dem Todt seines Ba-

nla, ters, im I. 1792, 'errichtete er ihm 17HY ein schönes Denkmal in

pie> der Kirche zu Cardington in Bedfordshire, das letzte Kunstwerk

daß ' und eins dir vorzüglichsten von dem berühmten Bildhauer Baron,an- Aus der Geschichte seiner parlamentarisch!» Thätigkeit fuhren wir

zner folgendes an. Er erklärte sich offen und fest gegen den Krieg

des mit Frankreich im I. 179z; dagegen trug er stets auf Unterhand-'

vis- Umgen wegen deS Friedens an, und setzte seine Ansichten über

die das politische Verhältniß beider Staaten vorzüglich in einer Red«

whl aus einander, die er im I. iMc> gegen den Staatssekretär Dun-in das (Discount Melville) hielt. Mit unerschrocknsm Muthe »er.

mer theidigte er als ein echter Whig aus der alten Schule, und recht-Rr- schassner Anwalt der Parlamentsreform, das Recht der freien Mei-da- «ung in der Sache der Sraa«sgefangenen, die wegen politischer

hoch Äußerungen über die Ursachen des Krieges und über die Rothwen.

ken, digkeit einer Parlamcnlsreform als Aufrührer betrachtet wurden;

nht, doch konnte er in-Ansehung der H. H. Palmer, Skirving, Muir

lein und Gerald, die man nach Botany-Bay schickt«, nichts außrrch,

igig ten. Am meisten erregte Wbitbread die Aufmerksamkeit des Aus-

mge ! landes, als er im I. rgag (8. April) Lord Melville (ehemals

^ Dundas), der an ber Spitze des Admiraiitätshofes stand, wegen>nS< > schlechter und eigennütziger Verwaltung des Schatzmeisteramtes derbe- Marine öffentlich anklagte. Zwar traf dieser Worwucf mehr diei t- Unterbcamten; indeß konnte Pitt den Lord nicht von einem Staats-

obl- Prozeß (Jmpeachment), der den 2ysten April 1806 seinen Anfang

eist, »ahm, schützen. Melville legte seine Stelle nieder, und ward

Er aus der Liste der königl. Geheiwenräthe gestrichen. Whitbrcad

und sprach bei dieser Gelegenheit bloß für die Sache, ohne mit letden-

his- schaftlicher Heftigkeit die Person des Angeklagten anzugreifen; er

bis ließ seinen Talenten und übrigen Verdiensten-, so wie der Berwai.