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Eigenthümlichkeit «ehr oder weniger auf die verschiedenste Art "seinem Zeitalter darlegt«, unternahm er auch die Arbeit, dieWerke des Horaz und Lucian in unsere Sprache überz«,tragen. Ein Unternehmen, welche« ihm in einem seltenen Gradegelang und die Achtung gegen sein Talent ungemein erhöht«.Durch die Beschäftigung mit dem Lucian entstand aber auch «st,ihm eigenthümliches Werk: »er PeregrinuS Proteut (isyt),dann der Agathodämon, den man als Seitenstück von jenembetrachten muß. So war die Zahl seiner Geisteswerke zu einernicht geringen Anzahl angewachsen» und es mußte dem Literatur« bfreunde wohl erwünscht seyn, sie vom Verf. selbst durchgesehen undgesammelt in einer gleichförmigen Ausgabe zu besitzen. Eine solcheveranstaltete der um die deutsche Literatur so verdiente Buch«Händler Göschen zu Leipzig, und der Verfasser wurde dadurchin den Stand gesetzt, sich das Gut Osmannstädt bei Weimarzu kaufen, wo er den Abend seine« Lebens größtentheils in heitrerMuße verbringen zu können meinte. Da er stets ein Feind vonLuxus und Üppigkeit gewesen war, so hatten ihm seine mäßigenEinkünfte, trotz seiner sich beträchtlich vermehrenden Familie —denn seine Gattin gebar ihm in 20 Jahren 14 Kinder — immergenügt, und er hatte stets genug gehabt, auch Freunde zu erfreuen.Allein nun sah er auch über die Gränze seines Lebens hinaus fürdie Unversorgten gesorgt, und dies erheiterte ihm seine letzte«Lage gar sehr. Er lebte vom I. 17Y8 an bis igoz fortwährendin Osmennstädt und widmete den größten Theil seiner Zeit litera«rrschen Arbeiten, worunter sein attisches Museum keine dergeringsten ist, wodurch er den lang gehegten Entschluß ausführte,seine Ration mit einer Reihe von Meisterwerken der griechische«Poesie, Philosophie und Redekunst vertraut zu machen. Auch seinAri stipp und einige seiner Zeitgenossen gehört dieserPeriode an. Im I. igoz aber verkaufte er sein geliebtes OS«männstädt wieder, weil er fand, daß er es in ökonomischer Hin-sicht nicht füglich mehr behaupten konnte, d-mn er h>,tte es gleichanfangs zu theuer erkauft. Er zog wieder nach Weimar zu-rück, wo er nun auch Schiller fand, mit dem er bald in in-nige Verbindung trat. Hier überstand er die Schreckenstage von >Jena, hier den schmerzlichsten Verlust, den er erleiden konnte, ^den seiner edlen Gönnerin und Freundin, der Herzogin Amalia,den von Herder, Schiller und andern, die er liebte und ehrte.Durch mehrere Arbeiten suchte er sich einigermaßen zu erheitern, ,am meisten gelang ihm dies dur» die Übersetzung von Cicero'« IBriefen, die er mit der strengsten Sorgfalt ausführte. Die >Ehrenbezeigungen, welche er von dem Kaiser Alexander durch Ver- >leihung des St. Annenordens, und von Napoleon durch die bet !Kriuze« der Ehrenltgion erhielt, seine Aufn -bm« in den edlen >Bund der Freimaurer, als Mitglied de« französischen Institut«,und mehrere glückliche Ereigmss« milderten so manchen Kummer»den sem Herz fortwährend nährt«, wohin vorzüglich das frühere --Hinscheiden seiner von ihm innigst geliebten Gatt n g-börte, mit !der er ein langes Leben in fast beispielloser Zärtlichkeit und Einig-keit verlebt hatte. Sie starb den yren Nov. igox und Wielanoglaubte ihren Lob nicht lange überleben zu können. Doch erfolgteder feinige erst den Kosten Januar igig im giften Jahre seine«glorreicht» reden«. Seine steMichen Überreste ruhen in einem ^