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Militärs, 2ZZ.547 Seelen tn z6,6yy Familien. Da die Bevölke-rung der Stadt scitdim gestiegen ist, so mutz auch jene Jabl der-malen größer seyn. Im I. 1817 bekrug die Summe der Gcbor-ven il 'öZ7 und der Gestorbnen 12,742. Es waren Zoo Gebocneweniger und 400 Gestorbne mehr als imJ.aSiä. Dies.. Unterschiedlikj,t ledocd rn den vielen Krankenanstalten, in welche auch .-ius-wirtize aufgenommen werden. Die Stadt war sonst mit II Ba-steien und ein acn Lutzenwerkcn versetzen und schon seit langer Zeit,zuletzt noch im I, 1790, für eine Festung erklärt worden; doch istsie als solche in oen neuesten Zeiten nicht angesehen worden. IhreFestungen» rke haben, nachdem e»'n Theil derselben im I, rgoydurch leiblich.n Hand zerstört worden, eine andere Gestalt erhalt n.DisUÄorstädte, weiche in cirkelföriniqir Gestalt um dieSridl herumlieMi, werden von aussen durch die wgenannte Linie eioge ch,ros-sen — einen Gra.en mit einem 10 Fuß Hohen gemau-rlen Walle.Die einzelnen Theile dieser Linie werden nach den zunächst liegen-den Örtern, z. B. die na-idoifer Linie, benannt. I» Wien gibteS überhaupt lro Steißen und Gaffen, von d,n«n jedoch e n gro-ßer Theil eng und ungleich sind, und 8 große öffentliche Plätze.Auf dem Josephs wetze steht die von Zarrner verfertigte bronzneRerkerkalue des Kar,ers Joseph II., die der jetzige K iserseinem großen Oberm i8c»ü errichtete. Die Stadt ist rn vier Vier-tel und acht Krcch piele e,»getheilt. Unter den acht Pfarrkirchenist die St. S t ep y a n sk i rch e, welche die erzbischöfliche M tro-poirt nkirche ist, die merkwürdigste. Es ist ein majestätisches Ge-bäude, von schöner gothischer Architektur, das über alle Gebäudeder Stadt hervorragt. Der Anfang ihrer Erbauung fällt in die Jah-re 1144—^7, Unter den Gemählden der Kirche befinden sich einigeMeisterwerke. Zu den Merkwürdigkeiten derselben gehören ver-schiedne Monumente von Personen aus der regierenden Familie,das Monument des Prinzen Eugen und andere; ferner ein großerSchatz von kostbaren heiligen Gesäßen und Reliquien, Der berühmteStephansthurm steht an der südlichen Seite der Kirche, ESist ein mit gothischer Arbeit verzierter Thurm, dessen Bau 14ZZvollen».! wurde. Er ist 434^ Fuß hoch. Bis zur engern Spitzedesselben führen 700 steinerne und hölzerne Stufen, von da bis zurobersten Spitze muß man auf Leitern steigen. Jsi der Augusti-nerkirch? ist das von dem berühmten Eanova verfertigte Monu-ment, weiches der Herzog Albert von Sachsen-Loschen seiner Ge-mahlin, der Erzherzog n Ehristina, 1805 setzen ließ. Bon Klöstikiesind, nach der Reform, welche Joseph II. mit ihn-m vornahm, der-malen noch sechs Mönchskloster und ein Nonnenkloster übrig. Un-ter den vielen, zum Theil schönen öffentlichen Gebäuden und Pa-läste»' fürstlich.r und gräflicher Familien ist die kaiserliche Burgdas merkwürdigste, wenn gleich von außen nicht das ansehnlichste.Es ist ein, schon im iz. Jahrhunderte zu bauen angefangnes, undseitdem verschiedentlich vergrößertes, ungleiches Gebäude. Der Planzür Erbauung eines neuen Schlosses ist schon von mehrern Regen-ten Österreichs entworfen und vor kurzem wieder erneuert wor-den. Die innere Einrichtung der Burg ist überaus prächtig. Inder Bnrg ist die kai'erflche Schatzkammer, welche, in einer Galle-rie und wicr Zimmern , unter mehrern anbe'rn kostbaren Juwelenund Kunstjchätzen, auch den großen sogenannten florentinischenDiamant, «inst das Eigenthum Carls des Kühnen, Herzogs von
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