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Nisse befreit» worauf er sich den Engländern Bruce, Capital«Hutchmson und General Wissen anvertraute, die, statt den Un-glücklichen zu verrathen, vielmehr leine Flucht beförderten, indemWissen selbst in seinem Wagen ihn in der Verkleidung eines brit»tischen StabSofstciecs über die Gränze brachte. Durch aufgefan-gene Briefe wurde das Geheimniß entdeckt, und Wissen nebst sei-nen Freunden, mit Einwilligung der Herzog» von WellingtonUnd des englischen Gesandten, »n das Gefängniß la Force gebracht.Zugleich entdeckte die pariser Polizei, daß Wissen sich bittereÄußerungen über das Haus Bourbon in Briefen an seine Freundein England erlaubt habe. Der Prozeß der drei Engländer vordtm AssisengeriLte in Paris, wo da« öffentliche Verfahren vs«Listen bis Lgsten April iziü die allgemeine Aufmerksamkeit be,schäitigte, ward, ungeachtet der männlichen Vertheidigung derBrillen, nach französischen Gesetzen so entschieden, daß fle zu drei-monatlichem Gefängniß verurtheilt wurden, während ganz Europaihrer großmüthigen Menschenliebe Gerechtigkeit wiederfahren ließ.Der Prinz-Regent mißbilligte Wilsons Handlung, in wie fern erallerdings seinen Stand als brittischer Officier durch die bei derEntführung angewandte List und Verkleidung aufs Spiel gesetzthatte. Alle diese Verhältnisse mußten die natürliche Reizbarkeitde« Sir Robert Wissen erhöhen, und fein an sich schon aufgeregte»Gemüth noch mehr erbittern. In dieser Stimmung hat er mehre,res geschrieben, was eine strenge Prüfung nicht aushält. Am mei-sten ist dies der Fall mit der von ihm, nach seiner Rückkehr ausFrankreich, ohne seinen Namen herausgegebenen Schrift: ^ Lleeici,ok iiis lVlil ikaiv Liick ssolirioss kove-er oi llusri» in rhe '
,gi 7 > I.c>ilst. igr?. 8- 22 Z Seiten, welche durch ihre kühnen Be-hauptungen und gewagten Urtheile allgemeines Aussehen erregthat. Als Lheilnehmer an den wichtigsten Kriegs- und Staatsbe-gebenheitcn ist sein Zeugniß wie sein Urtheil von großer Bedeu-tung; nur ist das Ganze zu flüchtig, ohne Ordnung und Klarheithingeworfen. Übrigens darf man diese Schrift nicht als eine sta-tistische Abhandlung ansehen. Der Berf. beginnt mit Betrachtun-gen über die Gelchichte des Kriegswesens und der Kriegspolitik inRußland; er zeigt, was die letztere bereits hervorgebracht, wie sieihre Zwecke erreicht, und warum sie zu verschiedenen Zeitennicht mehr habe thun können? Er macht auf das militärichcÜbergewicht Rußlands in Europa aufmerksam, und rügt mehrerepolitische Mißgriffe der brittifchcn Regierung u. s. w. Insbeson-dre bemerkt er, durch welche Fehler Napoleon (und Junot) de»ganzen Erfolg seines Krieges mit Rußland vereitelte, so wie dieFehler, welche die russischen Heerführer begingen. Auch über dieKriegsereignisse in Deutschland gibt er viele Aufschlüsse, noch be-deutender« über die entscheidenden Augenblicke in dem Gange des jKriegS in Frankreich; doch haben mehrere seiner Behauptungenstarken Widerspruch gefunden. Wir verweisen deßhalb auf-dieAnmerkungen zu Wilson's Schrift in den europäischen An-nalen I8t8, so wie auf die Beurtheilung der Schrift im Lstinb.8-visiv Nov. IZI7, welche Manches enthält, was Beherzign»»verdient, über den letzten Frieden mit Frankreich und über diegegenwärtige Stimmung der Völker. Indeß bleibt allemal wich- ^tig> was der Verf. über die außerordentlichen Fortschritte der in- ^nern Verwaltung d«S russischm Kriegswesen- seit dem tilsiter